Archiv für den Monat April 2010
Joachim Sohn im Gespräch #2
WW: Was ist dein Zielpublikum?
JS: Tja, dann wohl einfach Leute, die Abenteuer mögen, Heldenreisen, Sagen – weißt Du, wenn Keldris‘ Mentor Fibu Urbuli in die Wälder Sahalms reist und dort die Susalme trifft, mit ihnen im Schwitzzelt sitzt und deren Kampfkunst mit Hilfe des Kwen-Kwen-Baitlers Bikku lernen soll, dann könnte das auch eine Szene aus Star-Wars sein.
Also ich glaube, all die 80er Jahre Kids, die mit George Lucas, Steven Spielberg und Disney groß geworden sind, werden Kandias und Keldris Geschichte mögen.
WW: Wie wahrscheinlich ist es, dass es bereits vor unserer Zeit andere, nichtmenschliche Kulturen auf der Erde gegeben hat?
JS: Ich finde die Idee einfach spannend. Es wird ja ständig weiter in der Erde gebuddelt und immer wieder findet man Spuren aus der Geschichte der Erde und des Menschen, die die Geschichtsschreiber dazu zwingen, noch mal Teile ihrer Bücher zu überdenken.
Erst vor kurzem hat man wieder Knochen einer bislang unbekannten Menschenart gefunden, die weiteren Aufschluss über die Entwicklung des Menschen geben und wo er sich so im Laufe der Zeit rumgetrieben hat.
Wenn es ein Sequel zu Perm gibt, dann wird der Aufhänger ein weiterer Fund so wie der von „Ida“ sein, die in der Messelgrube bei Darmstadt in den 1980ern entdeckt wurde. Als eine Mischung aus Mensch und Affe wird sie ja gern als Missing-Link gehandelt:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?key=standard_document_37048762&rubrik=5676
http://www.youtube.com/watch?v=9xFR4w3NxQ0
Im Prolog des Sequels wird der Fund natürlich wieder als eine Sensation dargestellt und ich werde behaupten, dass es sich dabei um die Rückentwicklung des hochentwickelten Kwen-Kwen-Baitlers handelt, der das Massensterben überlebte und merkte, was passiert, wenn sich Hochkulturen selbst auslöschen. Da der Kwen-Kwen-Baitler fähig ist, in die Tiefenstruktur der Natur einzusehen, entschließt er sich, sich zurück zu entwickeln, soweit, bis er seine Erkenntnisfähigkeit wieder verliert. Leider entwickelt sich daraus dann wieder der Mensch… so kann’s gehen!
Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass man in der Zukunft noch weitere spektakuläre Funde machen wird und warum sollten nicht tief unter der Erde Zeugnisse einer uralten Kultur sein, die die Erde schon einmal bevölkerte, weit vor der unseren?
WW: Du hast das Titelbild selbst gemalt. Hast du kein Vertrauen in die Covergestaltung des Verlags?
JS: Na ja, als der Verleger das Exposé sah, fand er die Idee so abgedreht, einen Nager als Helden zu haben, dass er der Geschichte eine Chance geben wollte. Als es jedoch darum ging, passendes Foto- und Bildmaterial dafür zu finden, bat er mich, weil es bei diesem Thema nicht so einfach ist, mal selbst zu schauen, ob ich was Passendes entdecke. Ich hab dann nach Nagetieren in Heldenpose mit Kapuzenmantel und Wehrstab gegoogelt, aber überraschenderweise nichts gefunden (lacht) . . .
Nein ehrlich, ich habe ja wie gesagt schon lange an den Figuren gearbeitet und sie immer wieder gezeichnet. Ich heatt also eine bestimmte Vorstellung von ihnen, die ich gern umgesetzt wusste. Insofern lag es nah, dass ich es einfach selbst mache. Und da ich ohnehin schon mit Illustrationen von den Kerlchen angefangen hatte, weil ich die Idee hatte, die Schlüsselszenen zu illustrieren, auch um meine Fähigkeiten im Digital-Painting zu erweitern und für ein mögliches Production-Design, lag es nahe, das Cover selbst in die Hand zu nehmen. Es gab ein paar Kritiker in der Entstehungsphase, aber so wie es jetzt ist, bin ich recht zufrieden.
WW: Was dürfen wir in Zukunft von dir erwarten?
JS: Also, ich hab jetzt mal das Manuskript zu einem früheren Kollegen aus Wiesbaden geschickt, der mittlerweile Compositing-Supervisor in Peter Jacksons Weta-Studios (FX) in Neuseeland ist. Dort hat er unter anderem an Herr der Ringe, King-Kong oder jüngst an Avatar gearbeitet. Vielleicht, dachte ich, lädt er Peter mal auf ein Straußen-Steak ein (das kann der Kollege vorzüglich, er hat mal als Koch auf einer Ferieninsel vor Honduras gearbeitet) und stellt ihm bei der Gelegenheit meine Geschichte vor. Ich habe meiner Freundin Sabine aber schon gesagt, wenn Peter dann für Details hier in Oberhausen vorbeikommt, müsste er im Wellensittichzimmer übernachten, sonst haben wir keinen Platz. So ist zumindest schon mal der Plan für die Trickfilmumsetzung von „Perm“.
Dann arbeite ich derzeit an einem neuen Roman. Die Idee dazu spukt auch schon eine Weile in meinem Kopf herum, aber ich habe erst jetzt, nach „Perm“ damit angefangen. Ehrlich gesagt ist es die Weiterentwicklung zu einer Kurzgeschichte namens „Flucht von Fanfasl“, die ich nun weiter ausarbeiten möchte. Die Protagonisten sind hier zwei Kater, meine beiden Kater Sunnie und Polli, die sich als superschlaue Ermittler ausgeben und in jeder Stadt eine Fangemeinde haben, in Wirklichkeit jedoch ziemliche, aber liebenswerte Trottel sind. Mehr will ich jedoch noch nicht verraten. Du kennst ja die Auflagen (lacht).
Miriam Pharo im Gespräch
Dieser Tage erscheint von Miriam Pharo der zweite Roman von Sektion3/Hanseapolis mit dem Titel “Schattenspiele” (ACABUS-Verlag).
WW: Sektion 3/Hanseapolis: Ist das mehr Cop-Roman oder Science Fiction, oder beides? Wo siehst du dich innerhalb der Genreschubladen?
MP: Ich bezeichne meinen Roman gern als Zukunftsthriller. Es ist ein Genre-Mix aus Krimi und Science Fiction. Mit Sektion 3/Hanseapolis hoffe ich, auch Nicht-SF-Leser zu infizieren. Aus diversen Leserbriefen weiß ich, dass mir das bisher ein paar Mal gelungen ist. „Obwohl ich eigentlich keine
SF lese, fand ich das Buch echt gut …“ So oder so ähnlich lautet dann das Geständnis.
WW: Mit „Schattenspiele“ liegt jetzt der zweite Hanseapolis-Roman vor, Ende Mai gibt es dazu eine Lesung in einem Bunker! Gibt es keinen gemütlicheren Ort für eine Lesung?
MP: Das Dänische Bettenlager vielleicht, nur würde es thematisch so gar nicht passen! Nein, im Ernst: Einige Schlüsselszenen in „Schattenspiele“ finden unterirdisch statt, deshalb ist ein Bunker die perfekte Kulisse für eine Lesung. Wenn die schwere Stahltür zufällt und man sich allein im Dunkeln wiederfindet, wird’s echt ganz schön gruselig!
WW: Dein Konzept einer Megacity im Jahr 2066 ist eigentlich ein Thema für die großen Publikumsverlage (sollte man meinen). Hast du es dort mit deinem Manuskript gar nicht erst probiert, oder gab es bei den Lektoren Probleme mit der Mischung aus Krimi und Science Fiction?
MP: Ehrlich gesagt habe ich mein Manuskript an niemandem verschickt, sondern habe es in Eigenregie als interaktives eBook online veröffentlicht und auch vertrieben. So wurde mein jetziger Verlag auf mich aufmerksam.
WW: Welche Vorteile bringt ein kleineres Verlagshaus wie der ACABUS-Verlag für dich?
MP: Der größte Vorteil liegt zweifellos im Mitspracherecht, angefangen bei den inhaltlich-stilistischen Diskussionen mit dem Lektor bis hin zur Gestaltung des Covers. Die Zusammenarbeit findet auf Augenhöhe statt. Zwar haben kleinere Verlage weniger Budget zur Verfügung und sicher auch nicht so viele Connections wie die großen Publikumsverlage. Dafür geht man als Autor nicht unter als einer von vielen, sondern wird mit viel Herzblut unterstützt.
WW: Wir haben in den letzten Jahren eine Renaissance des Fantasy-Romans in Deutschland erlebt, ist Science Fiction nun der nächste Renner?
MP: Wegen „Limit“ oder „Avatar“? Ich bin da sehr skeptisch. Ich bezweifle, dass „Limit“ am Erfolg von „Der Schwarm“ anknüpfen kann und die Faszination bei „Avatar“ liegt meines Erachtens an der bunten Fantasiewelt von Pandora und am Märchenelement, das gerade das Fantasy-Genre auszeichnet. Natürlich fände ich es schön, wenn die Science Fiction aus ihrem Schattendasein heraustreten würde, aber die Vorurteile sind groß. Bei vielen herrscht nach wie vor die Meinung, SF sei düster, technisch und seelenlos.
WW: Was ist als nächstes von dir zu erwarten? Woran arbeitest du?
Zurzeit arbeite ich an meinem dritten Hanseapolis-Roman. Der vorläufige Titel lautet „Präludium“, kein zweigeteilter Roman dieses Mal, sondern eine eigenständige Story. Das Buch wird in 24 Kapitel aufgeteilt sein, nach den Präludien von Frédéric Chopin. Von der Grundstimmung leitet mich die Musik. Das 1. Kapitel ist thematisch lebhaft, das 2. getragen und eher „dumpf“, das 3. beginnt mit einem kurzen (flatternden) Rundflug über der Stadt, usw.
Außerdem schreibe ich gerade an einer SF-Kurzgeschichte für einen Erzählband zum Thema „Prototyp“, der voraussichtlich in diesem Jahr im Begedia Verlag erscheinen wird.
Feder&Schwert startet Label STEAMPUNKT
Ah, eines meiner Lieblingsthemen: der Steampunk kommt!
Bislang war noch nichts davon zu sehen, aber ich werde natürlich nicht müde zu behaupten, dass das das nächste Ding der Fantasyliteratur ist! Jetzt bekomme ich massive Unterstützung aus den Verlagen: Feder&Schwert hat ein neues Label gegründet, mit dem bezeichnenden Namen “Steampunk”.
Vorerst gibt es dort zwar nur drei Bücher, aber ich habe selbstverständlich große Hoffnung, dass dies nur der Anfang ist. Publikums-Verlage, hört das Rauschen im Bücherwald!
(Anmerkung: Bastei-Lübbe Fantasy-Lektor Ruggero Leò hat mir gegenüber beim Thema Steampunk abgewunken, für ihn gebe es keinen neuen Trend.)


Arthur C. Clarke Award geht an China Mieville
Der alljährliche Arthur C. Clarke Award für den besten phantastischen Roman geht in diesem Jahr an China Mieville. Gegenüber Amazon sagte der britische Autor, dass er sich ganz besonders über diese Auszeichnung freue. Mit “The Citry and the City” habe er versucht eine andere Art von Weird-Geschichte zu erzählen, erzählt mit einer anderen literarischen Stimme und von einer vollkommen anderen literarischen Inspiration ausgehend.
Ridley Scott: neues Design für ALIEN-Kreatur
Ridley Scott will nach dem kommerziell erfolgreichen, aber künstlerisch enttäuschenden Erfolg von Aliens vs. Predators, das komplette optische Konzept seiner Alienkreaturen für das Alien-Prequel-Projekt ändern. Das Aussehen von Facehugger, Baby-Alien und der bekannten großen Kreatur seinen verbraucht. Die Vorgeschichte, so Scott weiter, würde nicht nur eine harte, sondern auch eine richtig dreckige Geschichte über die „Götter und Ingenieure“ dieser biologischen Waffen auf zwei Beinen erzählen. Die Handlung spiele auf einem Planeten namens Zea Reticuli, lange bevor die uns bekannten Kreaturen ganze Planeten zerstörten . . . (via io9)
iPad: no-go-Zone für Kulturschaffende
Cory Doctorow hat dem TVOntario Search Engine Podcast ein Interview gegeben, in dem er seine Haltung zum iPad äußert. Er vertritt die Ansicht, dass das iPad eine no-go-Zone für alle Verleger, Leser und Autoren sein sollte. Mehr hier.
Seid ihr schon LOST?
Ich muss gestehen, ich habe es schon lange nicht mehr geschaut. Aber ich lese hin und wieder darüber, weil ich – wie alle anderen auch – das Geheimnis von LOST enträtseln will. Jetzt läuft die letzte Staffel und so richtig die Checkung habe ich nicht. Aber wer jetzt kurz vor Ende nochmals tief in das LOSTversum eintauchen möchte und ein bißchen Englisch mitbringt, der sollte unbedingt diesem Link folgen!
Kein Zutritt für “Generation Deppert”
EVOLVER BOOKS, der (noch) kleine Ableger des Netzines EVOLVER.AT, meldet sich wieder zu Wort. Verleger Peter Hiess gibt gewohnt offene Antworten zur Verlagsgründung, Internetnutzern und dem 3. Weltkrieg. Mehr hier.
Buchmarkt: Was die Zukunft bringt . . .
Verlage und Literaturagenturen lesen gern den Kaffeesatz alter Kaffeetassen, um die Zukunft des Buchgeschäftes zu orakeln.
Wir nicht.
Dennoch wagen wir einen kleinen Ausblick in die Zukunft, ganz ohne Tassen und Kaffeereste, dafür aber mit offenen Augen und Ohren:
der große Bringer – so die Wortwellen-Meinung – wird in den nächsten Monaten wieder die (lang verschmähte) Science Fiction sein.
Schätzings LIMIT war nur der Anfang des neuen Booms. Vor allem AVATAR hat an den Kinokassen bewiesen, dass SF alle Rekorde schlagen kann (hallo, Verleger! Warum hat das bislang noch keiner realisiert? Da lauert ein Geschäft!), und wer jetzt immer noch noch nicht davon überzeugt ist, sollte sich mal folgendes reinziehen:
Markus Heitz (einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren) veröffentlicht dieser Tage bei Heyne einen Science Fiction Roman: “Collector”.
Andere werden folgen.
Plant Ridley Scott zwei Alien-Prequels?
Irgendwie überschlägt sich die Info-Lage zu Ridley Scott und dem ALIEN-Prequel. Halt! Das ist möglicherweise schon ziemlich falsch! Das neueste Gerücht lautet nämlich, dass Ridley Scott nicht EINEN, sondern ZWEI Alien-Prequels plant, wobei aber nur der erste Film davon in Arbeit ist. (via collider)
Ein ganzes Bündel an Hörbüchern
Der Action-Verlag arbeitet derzeit unermüdlich am Programmaufbau (schließlich sollen 200 Produktionen 2010 durchgeschleust werden!) und bei audible lassen sich derzeit schon die ersten Früchte der Bemühungen bestaunen (und natürlich auch herunterladen). Es werden querbeet viele Genres bedient und es ist fast für jeden was dabei. Die Katze kauft man nicht im Sack, es gibt immer eine Hörprobe zu jedem Hörbuch. Eines der nächsten Hörbücher ist Joachim Sohns “Perm”. Hierzu gibt es in Kürze ein ausführliches Interview auf Wortwellen. Den Action-Verlag bei audible findet man hier.
Bernd Stratthaus wird Lektor bei Ueberreuter
Autoren, passt gut auf: Der neue Lektor im Bereich Fantasy im österreichischen Ueberreuter Verlag heißt Bernd Stratthaus (vormals Patmos Verlagshaus und Random House, sowie freier Lektor und Übersetzer in München).
Er löst damit Joanna Storm ab, die in Elternzeit geht. Sie betreute zuvor die Fantasywerke im Bereich Jugendbuch und Otherworld.
(Nicht vergessen, sonst klappt’s mit dem Anschreiben nicht
)
(via Börsenblatt)
Anschnallen: ALIEN-Prequel kommt in 3D
Niemand geringerer als der Meister himself, Ridley Scott, wird die Regie des ALIEN-Prequels übernehmen, das Ende 2011, Anfang 2012 in die Kinos kommen wird. Thematisch soll darin die Geschichte des toten Raumfahrers aus dem ersten ALIEN-Film geklärt werden (und somit auch die Herkunft der Aliens), der von der Nostromo-Besatzung auf der unwirtlichen Welt des Notsignals entdeckt wurde. Scott sagte, dass er niemals für ein Sequel unterschrieben hätte, in diesem Prequel stecke aber “viel Substanz”. Und nicht nur das: der fünfte Alienfilm kommt diesmal in 3-D. Welche Splattereffekte damit möglich sind, können wir uns nun in Ruhe bis zur Premiere ausdenken. (via Slashfilm.com)
Hosentaschengeschichte selbst gemacht
Mittlerweile dürften die Hosentaschengeschichten des Hosentaschenverlags weithin bekannt sein (spätestens seit Dorthe damit den Buchmarkt-Award für Newcomer gewonnen hat), aber vielleicht hat der eine oder andere bislang gezögert, eine der drei erschienenen Editionen zu erwerben (die momentäre Rezession liefert ja Gründe für vieles, vielleicht auch dafür). Alle Schwaben, gut aufgepasst: man kann jetzt auch eine dieser Hosentaschengeschichten aus dem Internet herunterladen und selber zusammenbauen. Kostenlos. Benötigt wird nur Klebstoff (den kann man zur Not vielleicht auch beim Nachbarn ausleihen). Wer das mal ausprobieren möchte, folgt diesem Link. Alle anderen folgen diesem Link.
Hintergrund zu Tír na nÓg
So, ich habe mal alles zusammengefasst, was ich bisher zu Tír na nÓg gepostet habe. Das könnte für alle diejenigen, die nicht alle “Mosaiksteine” zum Buch auf Wortwellen verfolgt haben, ganz interessant sein.
Hier geht’s zur Zusammenfassung.
Das Wichtigste zum Werk jetzt im Schnelldurchlauf: Tír na nÓg erscheint im Juli (ACHTUNG: Terminänderung! Ursprünglich im Mai) im Action-Verlag als Hörbuch, zur Printversion hoffe ich in Kürze etwas sagen zu können.
Men in Black 3(D) kommt
Will Smith und Tommy Lee Jones kommen zurück (was eigentlich zu erwarten war). Diesmal gibt es Men in Black auch gleich in 3D (was auch zu erwarten war). Das Drehbuch wird von Etan Cohen verfasst, der sich schon bei “Tropic Thunder” mit allerlei schrägen Witzen ausgetobt hat. (via showbiz411)
In den Ozeanen von Pandora – Neues von Avatar 2
Wie James Cameron unlängst verlauten ließ, soll AVATAR 2 nicht mehr schwerpunktartig in Dschungelregionen spielen (wie Teil 1), sondern in einer völlig andere Umgebung: den Ozeanen von Pandora. In Teil 3 schließlich könne man dann vermehrt damit rechnen, dass sich die Schauplätze auf das ganze Alpha Centauri System verteilen. “Ich werde Teile meines Augenmerks im Zweiten Film darauf verwenden, eine andere Umgebung innerhalb von Pandora zu erschaffen”, erklärt Cameron sein Konzept und weist aber gleichzeitig darauf hin, dass bekannte Schauplätze in ihrer Darstellung ausgebaut und erweitert werden. (via AintitCoolNews)
Nominierungen für LOCUS-Award stehen fest
Die Top-5-Finalisten des diesjähren LOCUS-Awards stehen nun fest. Die Gewinner werden am 27. Juni bekanntgegeben. Es folgen die Nominierten. (via Locus)
Science Fiction Novel
* The Empress of Mars, Kage Baker (Subterranean; Tor)
* Steal Across the Sky, Nancy Kress (Tor)
* Boneshaker, Cherie Priest (Tor)
* Galileo’s Dream, Kim Stanley Robinson (HarperVoyager; Ballantine Spectra)
* Julian Comstock: A Story of 22nd-Century America, Robert Charles Wilson (Tor)
Fantasy Novel
* The City & The City, China Miéville (Del Rey; Macmillan UK)
* Unseen Academicals, Terry Pratchett (Harper; Doubleday UK)
* Drood, Dan Simmons (Little, Brown)
* Palimpsest, Catherynne M. Valente (Bantam Spectra)
* Finch, Jeff VanderMeer (Underland)
First Novel
* The Windup Girl, Paolo Bacigalupi (Night Shade)
* The Manual of Detection, Jedediah Berry (Penguin)
* Soulless, Gail Carriger (Orbit US)
* Lamentation, Ken Scholes (Tor)
* Norse Code, Greg van Eekhout (Ballantine Spectra)
Young-Adult Novel
* The Hotel Under the Sand, Kage Baker (Tachyon)
* Going Bovine, Libba Bray (Delacorte)
* Catching Fire, Suzanne Collins (Scholastic; Scholastic UK)
* Liar, Justine Larbalestier (Bloomsbury; Allen & Unwin Australia)
* Leviathan, Scott Westerfeld (Simon Pulse; Simon & Schuster UK)
Novella
* The Women of Nell Gwynne’s, Kage Baker (Subterranean)
* “Act One”, Nancy Kress (Asimov’s 3/09)
* “Vishnu at the Cat Circus”, Ian McDonald (Cyberabad Days)
* Shambling Towards Hiroshima, James Morrow (Tachyon)
* “Palimpsest”, Charles Stross (Wireless)
Novelette
* “By Moonlight”, Peter S. Beagle (We Never Talk About My Brother)
* “It Takes Two”, Nicola Griffith (Eclipse Three)
* “First Flight”, Mary Robinette Kowal (Tor.com 8/25/09)
* “Eros, Philia, Agape”, Rachel Swirsky (Tor.com 3/3/09)
* “The Island”, Peter Watts (The New Space Opera 2)
Short Story
* “The Pelican Bar”, Karen Joy Fowler (Eclipse Three)
* “An Invocation of Incuriosity”, Neil Gaiman (Songs of the Dying Earth)
* “Spar”, Kij Johnson (Clarkesworld 10/09)
* “Going Deep”, James Patrick Kelly (Asimov’s 6/09)
* “Useless Things”, Maureen F. McHugh (Eclipse Three)
Magazine
* Analog
* Asimov’s
* Clarkesworld
* F&SF
* Tor.com
Publisher
* Baen
* Night Shade
* Pyr
* Subterranean
* Tor
Anthology
* Lovecraft Unbound, Ellen Datlow, ed. (Dark Horse)
* The New Space Opera 2, Gardner Dozois & Jonathan Strahan, eds. (Eos; HarperCollins Australia)
* The Year’s Best Science Fiction: Twenty-Sixth Annual Collection, Gardner Dozois, ed. (St. Martin’s)
* Songs of the Dying Earth: Stories in Honor of Jack Vance, George R.R. Martin & Gardner Dozois, eds. (Subterranean)
* Eclipse Three, Jonathan Strahan, ed. (Night Shade)
Collection
* We Never Talk About My Brother, Peter S. Beagle (Tachyon)
* Cyberabad Days, Ian McDonald (Pyr)
* Wireless, Charles Stross (Ace, Orbit UK)
* The Best of Gene Wolfe, Gene Wolfe (Tor); as The Very Best of Gene Wolfe (PS)
* The Collected Stories of Roger Zelazny: Volumes 1-6, Roger Zelazny (NESFA)
Editor
* Ellen Datlow
* Gardner Dozois
* David G. Hartwell
* Jonathan Strahan
* Gordon Van Gelder
Artist
* Stephan Martinière
* John Picacio
* Shaun Tan
* Charles Vess
* Michael Whelan
Non-fiction/Art Book
* Powers: Secret Histories, John Berlyne (PS)
* Spectrum 16: The Best in Contemporary Fantastic Art, Cathy & Arnie Fenner, eds. (Underwood)
* Cheek by Jowl, Ursula K. Le Guin (Aqueduct)
* This is Me, Jack Vance! (Or, More Properly, This is “I”), Jack Vance (Subterranean)
* Drawing Down the Moon: The Art of Charles Vess, Charles Vess (Dark Horse)
Tír na nÓg verzögert bis Juli
Mitten im laufenden Betrieb sah sich Sprecher Thorsten Creutzburg offensichtlich nicht mehr in der Lage, das Hörbuch-Projekt Tír na nÓg fristgerecht zu Ende zu bringen. Laut Verleger Andy Lettau mußte der Action-Verlag nun reagieren und hat ihn kurzfristig durch den Schauspieler Christian Hanreich ersetzt. Die Folge: die Veröffentlichung verzögert sich bis Juli.
Susi bei “Ich mache was mit Büchern” (Interview)
Susi ist aktuell bei “Ich mache was mit Büchern” im Interview und erzählt von ihren aktuellen Projekten. Mehr dazu bei Facebook unter diesem Link.























