Archiv der Kategorie: SF
Karsten Kruschel: Mit einem Headset, per USB an den iMac gestöpselt
Autorenkollege Karsten Kruschel (Vilm – Der Regenplanet) hat jetzt ein Hörbuch eingesprochen. Warum nur? Lag es daran, weil der Action-Verlag mit der Umsetzung seines Romans nicht in die Puschen kommt? Jaa, vielleicht … aber nicht nur deswegen. Die Schwiegertochter war nämlich auch schuld, ebenso die Nominierung für den diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preis. Aber lassen wir doch Karsten selbst zu Wort kommen …
Zuerst war’s die Schwiegertochter in spe, die keine Bücher lesen mag und seit Jahren auf das Hörbuch zu Vilm wartet, mit dem sich der Action Verlag seeehr viel Zeit läßt. Also habe ich schon mal herumgehorcht, wie man am besten selbst Texte einspricht. Antwort: Mit einem Headset, per USB an den iMac gestöpselt. Das Musikprogramm GarageBand wird ja eh mitgeliefert, und soll ganz einfach sein.
Skepsis.
Dann kamen die Macher von NOVA auf die Idee, von der Jubiläumsausgabe Nr. 20 ihres Magazins eine Audio-Version zu produzieren, und fragten mich, ob ich “Teufels Obliegenheiten” einsprechen kann. Also habe ich GarageBand gestartet, eine Weile hilflos herumgeklickt und das Programm wieder zugemacht. Immerhin hatte ich dabei ein halbes Gigabyte unbrauchbaren Datenmüll produziert.
Als nächstes deutete sich an, daß “Teufels Obliegenheiten” auf die Nominierungsliste für den Kurd-Laßwitz-Preis gelangen wird – einige Kollegen hatten berichtet, die Erzählung nominieren zu wollen. Hm, dachte ich, wäre doch cool, wenn die Leute, die NOVA 20 nicht erwischt haben, oder auch so eine seltsame Papierallergie haben, die Geschichte wenigstens anhören könnten. Ergo habe ich ein Headset gekauft, nochmal GarageBand gestartet und dann Tutorials gelesen und Internet-Foren durchstöbert.
Am Ende stellte sich heraus, daß
a) dieses Musikprogramm doch nicht sooo kompliziert ist, und
b) daß ich mir mit dem Begriff “Siemens & Nixdorf Electricitäts-Actiensocieté”, der mehrmals in der Geschichte vorkommt, einen veritablen Zungenbrecher eingebrockt hatte. Hoffentlich hört man die Stellen nicht, an denen ich schneiden mußte, um meine verhaspelten Sprechwerkzeuge neu zu ordnen … (in der Story hat der zweite Weltkrieg aus bestimmten Gründen nicht stattgefunden, und Deutschland ist etwas frankophon geworden, dafür gibt es keine englischen Fremdwörter).
Und “Teufels Obliegenheiten” ist tatsächlich für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert! Abstimmen noch bis zum 29. Mai, Kollegen!.
Ach ja: Die Schwiegertochter in spe hat eine selbstgebrannte Audio-CD bekommen, und nun keine Ausrede mehr.
Wortwellen sagt: Prima, alles richtig gemacht!
GRAVITY – was für ein Teaser!
Der angekündigte Gravity-Clip ist da. Das muss man sehen – selbst wenn es nur ein kurzer Teaser ist!
Alfonso Cuaron stiehlt allen die Show ….
Unbedingt anschauen:
Ender’s Game – der Trailer
Na, endlich. Der erste Trailer für Orson Scott Cards “Ender’s Game” ist da.
Gütesiegel für Independent-Literatur
Unter dem Label „Qindie“ etablieren Freie AutorInnen ein Gütesiegel für Indies, unabhängige, freie Self-Publisher, die ihre Verpflichtung gegenüber dem Leser ernst nehmen.
Alle mit dem Qindie-”Q” markierten Bücher erfüllen grundlegende handwerkliche Anforderungen. Grammatik, Orthographie, Formatierung und Lesbarkeit stellen für Qindie die Basis eines guten Buches dar.
Zauberhafte Liebesromane, spannende Krimis oder knackige Erotik – das alles gibt es jetzt dank E-Books und Self-Publishing zu kleinem Preis!
Jeder, der schreiben kann, kann heute auch ein Buch herausgeben. Das könnte eine großartige Bereicherung der bisherigen Buchwelt sein: Self-Publishing umfasst die ganze Bandbreite vom veganen Kochbuch bis zum Erotikthriller. So entsteht eine Vielfalt, die sich nicht in ein enges Verlagskorsett zwängen muss.
Doch die Fülle an Independent-Produktionen, die den Buchmarkt stürmen, macht es LeserInnen schwer, lesbare Bücher herauszufiltern.
„Wir sind keine Scharfrichter“, sagt die Autorin Susanne Gerdom, die Qindie ins Leben gerufen hat. „Aber wir wollen einen Mindeststandard an Qualität, für uns Autorinnen und Autoren und für die LeserInnen.“
Qindie bietet hier eine Orientierungshilfe.
Leipzig-Award-Preisträgerin Nikola Hotel und E-Book-BestsellerautorInnen wie Katelyn Faith, Stefanie Maucher, Ruprecht Frieling, Birgit Kluger, Melanie Hinz, Inka Loreen Minden und andere renommierte Autorinnen und Autoren sind Qindies der ersten Stunde.
„Unser Angebot ist für LeserInnen und AutorInnen völlig kostenlos. Wir investieren unsere Zeit und unser Know-how in das Qindie-Siegel“, sagt Susanne Gerdom.
Eine schräge Geschichte, ein ungewöhnliches Buch oder einfach nur gute Unterhaltung: Anders als die Printverlage schielt Qindie nicht auf den nächsten Trend oder mögliche Verkaufszahlen, sondern nur auf die Lesbarkeit.
Damit aus einem Meer von Büchern ein Mehr an Büchern wird.
Qindie, das Autorenkorrektiv
Mehr Infos auf der Qindie-Website
Alles wird gut
1. Mai. Die Zeiten werden besser.
Wie, ihr habt das noch nicht bemerkt?
Oh, aber ja doch … Beispiele gefällig?
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Dortmund zieht ein ins Champions-League-Finale, Uli Hoeneß zeigt endlich Reue in den Medien (was habe ich geheult!), “Star Trek – Into Darkness” entpuppt sich gottseidank als mehr als nur “ein britischer Schauspieler gegen die Mannschaft der Enterprise” (siehe Poster), der Winter ist endgültig gewichen und das erste “Joe & Craig Abenteuer ist kurz davor, (endlich!) an den Lektor abzureiten, das Selfpublisher-Portal von Susanne Gerdom, QUINDIE ist online (danke, Stefan Holzhauer!) … und das Beste zum Schluss: John Williams wird die Filmmusik für “STAR WAR – Episode VII” komponieren!
Das sind doch erfreuliche Aussichten … euch allen also einen schönen Mai!
(Prost!)
Oh my God: Pacific Rim ist der Hammer!
Lange Zeit konnte Guillermo del Toro nur über aktuelle Projekte reden. Zu sehen gab es nach dem Hobbit-Debakel lange Zeit nichts. Und jetzt kommt ein aktueller Trailer von “Pacific Rim“, der “Transformers” aussehen lässt wie einen Kindergeburtstag.
Susanne liest – der Liveticker
Heute wird es spannend: Susanne O’Connell liest in Second Life ab 21 Uhr. Wortwellen begleitet die Lesung mit einem Live-Ticker.
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22:24 Uhr: Finale Bilder:
21:51 Uhr: Gargekocht! Brrrr! Wie grausam.
21:46 Uhr: Was war da nur im Topf? Suppe? Ja, schon. Aber was waren das für seltsame Beilagen?
21:40 Uhr: Susanne liest nun aus ihrem noch nicht erschienen Roman “Vagóor” (Arbeitstitel). Der Held ist im Land der Herkane angekommen. Die kleinen gnomarteigen Wesen sind mehr als nur abgründig. Puuhh!
21:29 Uhr: Technische Probleme am Uralt-PC. Nach “See-Affen” kam “Harpune”, eine maritime Großwildjäger-Geschichte. Jetzt wagt sich Frau Teen in der Geschichte “Hokuspokus” auf die Bühne, um an einen unheimlichen Zaubertrick teilzunehmen.
21:07 Uhr: Susanne beginnt mit ihrer Kurzgeschichte “See-Affen”. Alles dreht sich, so verrät Susanne vorab, um eine “kulinarische Reise” …
21:00 Uhr: Es geht los. Gastgeber Zaphod Enoch spricht über das Fischen.
20:55 Uhr: Der Raum füllt sich langsam. Noch fünf Minuten.
20:48 Uhr: Tor! Nein … kein Tor.
20:43 Uhr: die ersten Gäste sind eingetroffen. Noch ist nichts los. Ich habe bereits volle Panik. Bin im Ausweichbüro am Ausweichrechner und merke gerade, der Arbeitsspeicher ist am Anschlag. Au weia!
20:28 Uhr: noch 32 Minuten. Die Spannung steigt.
Erster Live-Action-Film aus dem Studio Ghibli Brain Trust
Studio Ghibli ist berühmt für seine hervorragenden Animationsfilme (huhu, Disney, aufwachen!) – nun versuchen sich die japanischen Meister des Erzählens aus dem Ghibli Brain Trust an einer ersten Live-Action-Geschichte in Form eines Kurzfilms: Giant God Warrior Appears In Tokyo (Kyōshinhei Tokyo ni Arawaru).
Erzählt wird die Geschichte einer unheimlichen Invasion durch ein riesiges Insektenmonsters. Regisseur des Kurzfilms ist Higuchi Shinji, der u. a. bei Nausicaä Chefdesigner war.
Susanne liest im Litera Colonia
Am kommenden Donnerstag, 25. April (21 – 22 Uhr) liest meine Frau Susanne Geschichten und Ausschnitte aus ihrem brandneuen (!) Roman. Das Gute: um an der Lesung teilzunehmen, ist keine Anreise nach Irgendwohin erforderlich! Sie liest nämlich – für alle gemütlich erreichbar – virtuell in Second Life im Litera Colonia.
Alles was ihr braucht um teilzunehmen, sind ein SL-Account und die nachfolgenden Standortkoordinaten: ( http://maps.secondlife.com/secondlife/Virtuelles%20Koeln/134/201/35 ).
Wir sehen uns dann dort.
Torment – Tides of Numenera
Ich kann es kaum glauben. Mein Lieblingscomputerspiel bekommt eine Fortsetzung. GameStar bezeichnet das 1999 erschienene Planescape Torment als einen “Titel, der seit seinem Erscheinen im Jahr 1999 immer und immer wieder in Diskussionen um das beste Spiel aller Zeiten einen der obersten Plätze einnimmt” – für mich es es das allemal. Noch niemals zuvor (und danach) gelang es einem Rollenspiel so viel Spieltiefe zu vermitteln wie Interplays eigenwilliges AD&D-Spiel. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich sogar ein ganzes halbes Jahr daran rumgespielt und jede Sekunde dabei genossen. Nun soll via Kickstarter eine Fortsetzungen entstehen.
Titel des Spiels: “Torment – Tides of Numenera“. Erscheinungsjahr 2014.
Das Kickstarter-Video mit Mastermind Brian Fargo:
Hier gibt es ganz frühes Material aus dem Spiel:
Carsten Steenbergen im Gespräch
Der Schriftsteller Carsten Steenbergen kommt aus Mönchengladbach, ist im Brotjob Softwarebetreuer und Programmierer. Literarisch ist er ziemlich vielseitig und in allen Medienformen (Print, Onlineroman, eBook, Hörbuch und Hörspiel) bewandert. Gerade eben hat er seinen ersten Printroman bei ‘Feder & Schwert’ veröffentlicht und ist aktuell für den Kurt-Laßwitz-Preis nominiert.
ELYSIUM-Trailer ist da
Der erste Trailer von Neill Blomkamps “ELYSIUM” ist eingetroffen. Lies den Rest dieses Artikels
Joe & Craig – erster Ausschnitt
Obwohl ich in den letzten Wochen mal wieder weniger als üblich auf Wortwellen gepostet habe (wie auch auf FB und den anderen sozialen Netzwerken), weil ich mich verstärkt dem Korrekturlesen von Susannes Roman und der Überarbeitung der aktuellen Joe & Craig Episode widmen wollte, liefen die Dinge dennoch irgendwie slow. Lies den Rest dieses Artikels
50 Jahre Knaur – exklusive Bücher
Dieses Jahr wird Knaur 50 Jahre alt. Lies den Rest dieses Artikels
Song of Ice and Fire – Da hat jemand aber seine Homepage aufgemotzt
Darauf habe ich seit Jahren gewartet – und ihr?
Ähm, also … hiermit gestehe ich *hüstel*:
George R. R. Martin ist seit 1980 mein Lieblingsautor (was sich übrigens ausdrücklich nicht auf ‘Song of Ice and Fire’ bezieht, sondern auf sämtliche Frühwerke, die ich persönlich allesamt besser finde). Seine Homepage im Internet zu entdeckten, machte mich deshalb vor einigen Jahre überglücklich. Endlich Informationen aus erster Hand! Lies den Rest dieses Artikels
Steffen Janssen im Gespräch
Seit 2011 gibt es einen neuen Phantastik-Verlag in der deutschen Literaturszene. Inhalte, Covergestaltung und Webauftritt sind von außergewöhnlich hoher Qualität und diverse Nominierungen belegen: mit dem LUZIFER-Verlag kommt ein neuer Name, der souverän am Markt mitzuspielen gedenkt. Wortwellen sprach mit Verleger Steffen Janssen. Lies den Rest dieses Artikels


















































