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Der nächste Ransom kommt 2012
Chris Ransom ist für Wortwellen-Leser ein alter Bekannter. Bereits mit seinem Erstling “The Birthing House” hat er sich in die Herzen der King- und Simmons-Leser geschrieben. Sein drittes Buch, “Killing Ghost” erscheint März 2012 bei “Cemetry Dance Publications”.
Chris Ransom im Gespräch #1
WW: Chris, dein erster Roman, “Das Haus der Vergessenen Kinder” war ein recht ordentlicher Erfolg in den Vereinigten Staaten und ein geradezu riesiger Erfolg in Großbritannien – ist das nicht bereits Garantie genug für einen großen Verlagsvertrag?
CR: Ha! Wenn es nur so wäre. Die erschreckende Realität in der Verlagsbranche – besonders in der momentanen wirtschaftlichen Lage –, ist so, dass es keine Garantien gibt – gar keine, nada, null! Grundsätzlich ist es so, dass sich Autoren jeden Tag neu beweisen müssen. Natürlich haben die Verkaufszahlen früherer Titel einen Einfluß auf die Manuskriptannahme eines Lektors, doch der gleiche Lektor will natürlich auch vom Werk beeindruckt werden. Neben allen wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Publizierens, den Verkaufszahlen und all den Powerpointpräsentationen, sagt mir meine (eingeschränkte) Erfahrung, dass das Ankaufen von Manuskripten durch Lektoren immer noch abhängig ist, von deren Vorlieben und Instinkten. Es reicht nicht aus, etwas zu schreiben, das scheinbar irgendwie für den einen oder anderen Lektor funktionieren mag. Dein Lektor muß das Buch letztlich wirklich lieben und stolz darauf sein, nicht bloß auf irgendein früheres Werk. Autoren wissen, dass Begeisterung für ein Projekt regelrecht die Leidenschaft im Verlag entfachen kann, was sich schließlich auf die harte Arbeit des Vertriebs, der Marketingleute, des PR-Teams, der Designer und so weiter auswirkt. Nur mit dem festen Glauben an die Stärken eines Buches, kann das Werk letztlich so in die Welt entlassen werden, dass es sich auch in guten Verkaufszahlen niederschlägt. Und am Ende sind es allein die Umsätze, die Verlage am Leben erhalten; deswegen sind Leidenschaft und Gewinn eng miteinander verzahnt.
Ausblick auf die nächste Woche . . .
Chris Ransom (“The Birthing House”) wird uns nächste Woche im Wortwellen-Gespräch Rede und Antwort stehen und uns Einsichten in sein neues Buch “The Haunting of James Hastings” vermitteln. Wir sind gespannt. Derzeit treibt sich Chris in Seattle herum und deswegen bieten wir (quasi) als Ersatz den Buchtrailer seines Erstlings.
The Haunting of James Hastings
Chris Ransoms zweites Buch kommt in die Puschen! Erscheinungstermin in Großbritannien: 6. August 2010. Wie bereits auf Wortwellen nachzulesen, hat Chris derzeit keinen amerikanischen Publisher.
Die ersten Seiten aus „The Haunting of James Hastings“ kann man jetzt auf seiner neu renovierten Site in Augenschein nehmen.
Chris Ransom: Buch Nr. 2 im Sommer
The Haunting of James Hastings so lautet der Titel des zweiten Romans von Chris Ransom, der im Juli beim englischen Verleger Little, Brown Book Group erscheinen wird (Ransom hat derzeit keinen amerikanischen Verleger mehr). Nach eigenen Angaben ist das Werk eine Mischung zwischen Fatal Attraction und einem traditionellen übernatürlichen Horrorthriller gemischt mit einer Prise Eminem.
Derzeit sitzt Chris bereits an seinem dritten Buch, das „ . . . [of] course be bigger, bolder, more ambitious, more terrifying . . .” als seine bisherigen Werke. Abgabetermin ist der 22. November 2010.
Chris Ransom: UK top – US flop!
“Nix is fix” heißt es ab jetzt in der Verlagsbranche, selbst wenn der Rubel rollt – das gilt besonders in den USA. Chris Ransoms “Das Haus der vergessenen Kinder” (Kurzeindruck: hier) hat für einen Erstling im Mutterland USA einen recht guten Achtungserfolg hingelegt (14.000 verkaufte Exemplare können sich sehen lassen!), in England aber bis Jahresende 2009 bereits 200.000 Exemplare verkauft! Die Folge des Erfolgs: St. Martin’s Press hat sein zweites Manuskript rundweg abgelehnt (obwohl Chris bereit war, Themen des Verlags umzusetzen) und hat wohl generell keine Lust weitere Bücher von ihm zu publizieren. Die Amerikaner wirken beleidigt. Chris kann das aber egal sein, er hat bei seinem englischen Publisher einen Vertrag für Buch 2 und 3 unterschrieben. Chris: “But, you know what? I really can’t complain. I’m earning a living.” Und das Gute: Buch 2 wurde auch in Deutschland (Ullstein?) erneut angekauft.



















