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Die “Steampunk-Chroniken” – auf jetzt, Boys and Girls, alle mitmachen!
So, ihr lieben Steampunk-Autorinnen und Autoren (und auch jene, die es noch werden wollen), es ist vor zwei Tagen schon bei WORTWELLEN berichtet worden, – aber da war die Steampunk-Chroniken-Seite noch nicht wirklich online und ich konnte die Sache danach aus Zeitmangel nicht weiter verfolgen -, hinter Stefan Holzhauers neuester Idee (und Website) verbirgt sich ein DRM-freies eBook-Konzept für eine spezielle Anthologie. Gesucht werden für “Band 1” der STEAMPUNK-CHRONIKEN Kurzgeschichten mit Schwerpunkt: Der Æther — Die letzte Grenze
Wörtlich heisst es: ” [...] schlanke Ætherschiffe mit Segeln die sich im solaren Wind blähen, Kolonien des Empire (und anderer) auf Venus und Mars, Æthernavigation, fremdartige Maschinen die den Raumflug erst ermöglichen, ehrenwerte Marsianer, Raumpiraten mit fauchenden Strahlenkanonen und vieles mehr.”
Wer mitmachen will, sollte vielleicht Folgendes noch beherzigen (Zitat: “Steampunk-Chroniken”):
Die Texte sollten mindestens einen ersten Korrekturlauf hinter sich haben und grundlegende Qualitätsstandards erfüllen. Ihr müsst zwar noch nicht veröffentlicht haben, um Euren Text einzureichen, doch wünschen wir uns weder Rechtschreib– noch Tempora-Fehler. Ob alte oder neue Rechtschreibung oder eine Mischung aus beidem (“gemäßigte neue Rechtschreibung”) ist allerdings egal. Ausgeschlossen ist Fanfiktion: “Steampunk-STAR TREK” ist zwar attraktiv, aber aus rechtlichen Gründen leider nicht erlaubt. Weiterhin keine übermäßige Gewalt und keine Pornographie (wir reden hier über Steampunk, okay?).
Die genauen Teilnahmebedingungen (Formatierung, Seitenzahl, etc.) findet ihr übrigens hier. Und wer das Ganze noch weitertratschen will, findet hier die offizielle Pressemitteilung.
Sean im Gespräch mit Clockworker
Ich bin als vielschwätzig verschrien – deswegen gibt es schon wieder ein Interview. Diesmal mußte Clockworker dran glauben.
Steam-Stick für Geeks
Habt ihr schlappe 135 Euro für einen 16 Gig USB-Speicher übrig? (Bestimmt, die Wortwellen-Clientel ist schließlich betucht
) Hier gibt es einen ganz besondern Steampunk-Stick, der auf jedem Fantasy-Con bestimmt zu gefallen weiß. Wo? Hier.

Steampunk-Stick (c) Etsy
Dampf statt Biss!
Ja, ich habe es immer schon gewußt – aber was nützt es, wenn man ein kleines Licht ist und nicht mit seiner Stimme durch die Wand der bleiernen Buchrücken dringt, die uns aus den Schaufenstern dieser ferngesteuerten Republik entgegenstarren? Vampir-, Orks-, Zwergen-, Elfen- und Urban-Tussi-Romane sind en vouge und derzeit nicht aus den Bestsellerlisten zu verbannen, während sich in den USA bereits eine kleine Revolution anbahnt (nein, nicht Mievilles “The Iron Council”).
Was ich meine?
Lies hier . . .
(Sollte ich das je schon mal gepostet haben, dann wiederhole ich diesen Link hier an dieser Stelle gerne wieder – kommt schon, seid doch mal ehrlich: könnt ihr diese ganzen Vampir-Romane im Supermarkt (und im Buchhandel) noch ertragen? Wenn ich noch einmal Stephenie Meyer (o.ä.) lese, fallen mir alle angefeilten Beißerchen aus! Ehrenwort!)
SEGA meets Steampunk
“Resonance of Fate” lautet der Titel eines Steampunk-Rollenspiels von SEGA, das am 9. März 2010 das Licht der Welt erblicken soll.
Ein kleiner Vorgeschmack gibt dieser kleine Film:
Über Tír na nÓg #1
Ooops. Der Mai rückt ja schon langsam näher und ich wollte doch anfangen, ein paar Infos über Tír na nÓg zu veröffentlichen. Also dann . . .
Erst mal eine Klarstellung: Tír na nÓg ist keine reine Fantasy wie Werke von Heitz, Hennen und Co. Vielmehr ist es ein Konglomerat von verschiedenen Genres und Subgenres: Fantasy, Steampunk, Science Fiction, Post-Doomsday, klassische Heldenreise und Horror, das mein Verleger gerne als „Genremix“ bezeichnet. Das ist ein literarisch ganz spannender Bereich, der schon viele große Ideen hervorgebracht hat (China Mieville, Ian R. MacLeod, etc.), aber gerne von Publikumsverlagen gemieden wird, weil solche Werke nicht leicht zu vermarkten sind.
Egal: ich konnte mir das Genre nicht aussuchen, die Story diktierte mir (zwingend) die Grenzüberschreitung und ich bin dankbar, dass der Action-Verlag den Mut hatte, das Potential von Tír na nÓg zu erkennen. Ich glaube, die Zeit ist reif für ein Aufbrechen verkrusteter Strukturen, oder um es mit den Worten Gandalfs zu sagen (P. Jacksons Filmfassung „Die Gefährten“, Moria): „Lasst uns etwas mehr Licht wagen . . .“
Leviathan
Ein Bekannter fragte mich gestern nach einem Geschenk für seine Freundin zu Weihnachten. Ein Buch sollte es sein. Wir gingen im Kopf einige Neuerscheinungen durch, aber ihr Faible für historische Romane und geheimnisvolle, nebulöse Vorgänge im Handlungsstrang ließen uns schließlich bei Umberto Ecos „Der Name der Rose“ landen. Eine gute Wahl. Leider weniger ausgeprägt – so mein Bekannter – sei ihr Interesse für Science Fiction oder Fantasy. Schade. Heute fiel mir ein, dass es natürlich auch den historischen Alternativwelt-Roman gibt. Das wäre auch noch etwas gewesen (um sie auf den Geschmack zu bringen). Bislang hatte ich aber noch nicht allzuviel Interessantes 2009 entdeckt. Nach ein bisschen Stöbern stieß ich schließlich auf Scott Westerfeld’s Leviathan. Hierin nimmt der Erste Weltkrieg einen anderen Verlauf als den bekannten. Britischen Darwinisten ringen mit technisch hochgerüsteten Europäern. Zur Zeit gibt es leider keine deutsche Version, aber wer des Englischen mächtig ist, der kommt hier in dieser herrlichen Steampunkwelt vermutlich voll auf seine Kosten. Zum Reinstöbern: http://www.amazon.de/gp/reader/1416971734/ref=sib_dp_pt#reader-page
Steampunk 4ever
Das gab es bisher noch nicht (oder?) – eine deutsche Steampunk Anthologie.
Der Arcanum Fantasy Verlag macht’s möglich.
Mehr: http://clockworker.de/cw/2009/12/03/deutsche-steampunk-anthologie/


















