“Túatha Dé Danann” – bis September endlich auf Band

Túatha Dé Danann - das Arbeitscover

Túatha Dé Danann – das Arbeitscover

Lange Zeit war es ziemlich ruhig um die Hörbuchfassung von “Túatha Dé Danann” – jetzt ist wieder Bewegung in die Sache gekommen. Heute habe ich eine Mail von Sprecher Christian Hanreich bekommen – er hat sich “auf den 30. September als Deadline festgelegt. Bis dahin ist TÚATHA DÉ DANANN von meiner Seite her komplett fertig.” – Klingt fein! Weiterlesen

Eingekreist von Dang Lang – Lesung in Second Life

Sean bei 'Second Life' - Schreiblaune hat die Story

Sean bei ‘Second Life’ – Schreiblaune hat die Story

So, puh! Die Lesung ist vorüber. Und alle meine Vorurteile sind wie weggewischt. Hatte schon Bedenken: die Latenzzeiten bei Second Life sind beachtlich und wenn man seine eigene Stimme mit einer Sekunde Verzögerung hört, dann ist ein vernünftiges Vorlesen nicht möglich. Abnasen. Zwar war das Akkustikproblem tatsächlich real, aber ich habe einfach meinen Kopfhörer auf Null gedreht – und fertig. Weiterlesen

Seans Werke ‘hörbar’ gemacht

"Das Jahr der Geister" auf 1000Mikes.

“Das Jahr der Geister” auf 1000Mikes.

Ich habe es an verschiedenen Stellen auf Wortwellen und auf Facebook, G+ und Twitter erwähnt, aber vielleicht hat es der eine oder andere bislang noch nicht vernommen und so wiederhole ich es gerne erneut (X-Mas kommt ja bald, hehehe!): neue Audio-Versionen meiner Werke werfen ihre Schatten voraus bzw. sind bereits erschienen. Zum einen ist “Túatha Dé Danann” in der Hörbuchversion für März 2013 anvisiert (Democlip gibt es hier), zum anderen hat Rena Larf auf 1000Mikes meine Geschichte “Das Jahr der Geister” vertont. “Geschichten für den Quabbakottr” wird in Kürze folgen. Und natürlich gibt es noch “Tír na nÓg” als DVD  und das .mp3-Download bei audible.

“Túatha Dé Danann”-Hörbuch – der erste Teaser ist da

Túatha Dé Danann - das Arbeitscover

Túatha Dé Danann – das Arbeitscover

Es hat etwas gedauert … besser gesagt, das Timing der anvisierten Veröffentlichung für 2012 war irgendwie subterran. Doch das spielt alles keine Rolle mehr. Der erste Teaser für “Túatha Dé Danann – Das Hörbuch” (umfasst die beiden Printwerke “Sternenheim” und “Nekropolis”) ist gestern Nacht eingetroffen. Wie immer genial von Christian Hanreich eingesprochen. “Túatha Dé Danann” erscheint 2013 im Action-Verlag.

PS: bei 2:32 ca. gibt es ein gesprochenes “18”, das nicht zum Text gehört, sondern wohl eine Schnittmarke darstellt. Ich bitte darum, es geflissentlich zu überhören. Das abgebildete Cover ist übrigens nicht final, sondern stellt nur ein Arbeitscover dar.

 

PPS: eine bereinigte Aufnahme wurde eingestellt.

Endlich sexy – mit den ‘Großen’ auf einer Seite

Auf Augenhöhe - "Túatha Dé Danann - Sternenheim" darf bei Weltbild mit den 'Großen' spielen.

Auf Augenhöhe – “Túatha Dé Danann – Sternenheim” darf bei Weltbild mit den ‘Großen’ spielen.

Manchmal kommt man sich klein vor – zum Beispiel wenn man in einem Kleinverlag publiziert wird (hey, hey … nicht schlecht oder gar schlechter, sondern ausschließlich klein, das ist alles). Während die einen also nahezu unendliche Marktdurchdringung haben, habe ich bestenfalls ein paar eingeschweißte Ausgaben meiner Werke auf irgendwelchen Con-Tischen liegen und den Kopf voller Selbstmitleid.

Deshalb freut man sich natürlich über jeden 1:1-Wettbewerb auf Augenhöhe mit den ‘Big Playern’. Die SF- und Fantasy-eBook-Seite bei Weltbild macht es möglich.

Yes, Sir!

Dankesssschön!

Túatha Dé Danann – Sternenheim” (rechts unten am Ende der Reihe) neben all diesen wunderbaren, phantastischen Titeln, deren glücklichen Verfasser inzwischen alle longdrinkschlürfend auf einer Südseeinsel weilen und – im Schatten einer hoch aufragenden Palme – ihre unfassbaren Geldbündel zählen … ;-)

Der Schreibjunkie versucht loszulassen …

In irgendeiner biographischen Meldung von mir steht, dass ich im Jahr 2005 mit dem Schreiben von “Tír na nÓg”  begonnen habe (wenngleich das zunächst nur frühe Entwürfe für ein Buch waren, dessen eigentlicher Ursprung bis ins Jahr 1983 zurückreicht).
Seitdem (also seit 2005) habe ich nahezu ohne Unterlass an der Geschichte von Cornelis aus Bandahui geschrieben. Sieben volle Jahre.
Und jetzt soll alles vorüber sein? Im Ernst?

Der letzte (vierte) Teil (“Túatha Dé Danann – Nekropolis”) liegt seit Sonntag bei meiner Lektorin und wenn er in drei Wochen zurückkommt und ich alle Korrekturen und Anregungen umgesetzt habe, dann … arrgh! … dann ist es tatsächlich … vorbei. Weiterlesen

Inselträume und andere Merkwürdigkeiten

Inselträume - im Süden ist die Welt schlicht und hell

Inselträume – im Süden ist die Welt schlicht und hell

Am Anfang wusste ich nicht, wie ich dort hingekommen bin (obwohl es wohl ein Flugzeug gewesen sein musste, das Susanne, die Familie und mich auf die Insel verfrachtet hatte). Die Straßen erinnerten bei Gott an Mexico, die Erde zu beiden Seiten der Sandpiste war erdfarben und so vertrocknet wie ein mumifizierter Stierhoden, mit großen Brocken roten und weißen Felsen darin (Ketchup-Majo-Granit sozusagen).
Zivilisation?
Ha! Pustekuchen. Weiterlesen

Ich höre auf …

Einkommenssteuererklärung - (c) Foto: Sven Teschke/Wikipedia

Einkommenssteuererklärung – (c) Foto: Sven Teschke/Wikipedia

… ja, jetzt ist es raus: – kein Scheiß – ich höre auf, am Manuskript von „Túatha Dé Danann“ weiterzuredigieren.
Und zwar für zirka eine Woche.*
Grund für die unerwartete Ablenkung in der entscheidenden Schlussphase (es betrifft genau genommen nur den zweiten Teil von TDD, der erste Teil ist bereits im Lektorat):
die Steuererklärung für nächstes Jahr.

Ich hasse das … arrgh!

* (Ich weiß, was ihr jetzt denkt: “Oh, Sean, du verdammter Bastard, für so eine wirklich lausige Info hast du so eine vollkommen überzogene Überschrift gewählt?” Tja, Leute – Pech gehabt! Ich habe mal wieder das miese Karöttchen-Prinzip verwendet! Muhahahar … ich werde es bestimmt eines Tages bereuen! Aber dieser Tag ist nicht heute!)

In solchen Augenblicken wünscht man sich in Österreich zu wohnen. Dort besteht das allgemeine Steuerformular angeblich aus einem 1-seitigen Dokument, das in wenigen Minuten ausgefüllt und unterschrieben ist.
Andererseits kann ich als Autor verdammt nochmal froh sein, Steuern auf Einkünfte zahlen zu können. Manch ein Kollege kämpft da schon mit ganz anderen Problemen … (siehe Stephan R. Bellem weiter unten).

Ab 2013 starte ich ein neues Projekt (wenn nichts dazwischen kommt):

"Joe and Craig" von Sean O'Connell  - ab 2013 im Handel

“Joe and Craig” von Sean O’Connell – ab 2013 im Handel

Es wird ein sehr umfangreiches Werk werden (umfangreicher als meine bisherigen Bücher, also 700+ Manuskriptseiten) und dennoch bin ich sehr zuversichtlich, dass im Laufe des nächsten Jahres (vermutlich ab Sommer) mit ersten „Ergebnissen“ zu rechnen ist. Also, haltet einfach mal die Augen offen. Auf Wortwellen wird es ohnehin rauf- und runtergebetet werden.

Ich habe bereits in den vergangenen Tagen, in Anbetracht der anstehenden Steuergeschichte, schon mal meine Bemühungen in Sachen TDD heruntergefahren und stattdessen mal vor langer Zeit begonnene Bücher zu Ende gelesen:

Stephen King - Der Anschlag

Stephen King – Der Anschlag

Stephen King – Der Anschlag. Vorsichtige Kaufempfehlung, weil a) u.a. Derry b) mal ganz anders c) coole Idee d) Schlussphase fast so hochwertig wie in alten Zeiten.
Gegen das Buch spricht nicht wirklich viel, denn es ist schlicht gut, aber im Mittelteil (ca. 700-800 Seiten) braucht man hin und wieder einen langen Atem. Es ist ein Wie-lebte-man-in-Amerika-in-den-Fünfziger-Jahren-Roman, der nicht wirklich ins Stephen-King-Universum passt. **** of *****

Stephan R. Bellem - Ü30

Stephan R. Bellem – Ü30

Stephan R. Bellem – Ü30 – und immer noch Pickel. Das ist nicht der übliche Bellem, VORSICHT!, kein Fantasy, sondern (leider schreckliche) Realität. Stephan nennt das Werk eine Live-Biographe (mit regelmäßig folgenden Updates). Eine gnadenlose Offenlegung seines aus dem Ruder laufenden Lebens: tragisch, komisch, bitter, unterhaltsam und schonungslos offen. Ein regelrechter Pageturner der besonderen Klasse (für Voyeure aller Art). Auch wenn ich nicht weiß, ob Stephan sich hiermit einen Gefallen tut, von mir gibt es dennoch *****Punkte.

Jeff VanderMeer - Stadt der Heiligen und Verrückten

Jeff VanderMeer – Stadt der Heiligen und Verrückten

Jeff VanderMeer – Stadt der Heiligen & Verrückten. Scheiße, ich fand meine „Tír na nÓg“-Idee eigentlich echt abgefahren. Jeffs Geschichtensammlung ist aber ungelogen um Klassen besser! China Mieville steht derzeit arg in der Kritik, gemachte Versprechen nicht einzulösen, Jeff VanderMeer aber nicht —> DER Mann des “New Weird”!
Wer dieses Werk nicht kennt, MUSS es lesen! Unbedingt! Ein Buch wie schwerer Rotwein. Zuviel auf einmal haut dich um. Deshalb langsam genießen! *****

Kurzgeschichte: Versuche (wenn die Arbeit an „Túatha Dé Danann“ es zulässt) im Sommerurlaub eine neue Kurzgeschichte zu schreiben. Für eine – wie ich denke – tolle Anthologie … weiß aber noch nicht, ob mir das zeitlich gelingt.

Prometheus: nach dem neuen Launch-Trailer zu Ridley Scotts neuem Film, gibt es heute bereits ein weiteres Featurette. Bitte schön:

Welttag des Buches

Welttag des Buches

Welttag des Buches. Susanne und ich sind richtig stolz: wir haben schon rund 45 der 60 Bücher (jeder hat 30 Stück bekommen) verschenken können und morgen geht nochmals ein Schwung raus. Die Empfänger haben sich alle riesig gefreut. Einziger Wermutstropfen: wer ohnehin nicht liest, hat das Geschenk gar nicht erst angenommen. Schade.

Túatha Dé Danann: die Karte ist im Anmarsch

Den Lesern von Tír na nÓg dürfte die Karte von Nordland in der Printversion von Acabus nicht entgangen sein. Nun, wo es Nordland gibt, da ist auch Südland nicht weit. In der Fortsetzung, Túatha Dé Danann, verlagert sich die Handlung immer weiter nach Süden. Da darf die entsprechende Karte nicht fehlen.
Hier gibt es schon mal erste Ausschnitte:

Südlandkarte - Sternenheim

Südlandkarte - Sternenheim

Südlandkarte - Bella Constanzia (Nekropolis)

Südlandkarte - Bella Constanzia (Nekropolis)

Südlandkarte - die Hafenstädte

Südlandkarte - die Hafenstädte

PS: die Karte des Nordlandes findet man übrigens hier.

So meine Lieben, das war die Woche …

Gestern noch krank, heute schon wieder fit … man merkt, es ist Freitag! ;-)
Und was war so los, außer vor der Kiste zu hocken und sabbernd Prometheus-Trailer gucken?

Da waren zum einen zwei neue Rezensionen zu “Tír na nÓg”. Einmal bei FantasyBuch.de

TNN - Der Auserwählte bei Fantasybuch.de

TNN - Der Auserwählte bei Fantasybuch.de

… zum anderen bei CatOnAWheel, dem Blog von Joachim Sohn. Sehr ausführlich letztere – und sehr engagiert in Sachen “Umgang mit Tieren”. Leider sind (wie man mir jetzt nachweisen konnte) manche meiner Protagonisten nicht so sensibilisiert wie Jo … ;-( Weiterlesen

Cornelis und Co. kehren zurück mit vier Veröffentlichungen in 2012

Tír na nÓg - Das Schicksal der Welt

Tír na nÓg - Das Schicksal der Welt

So, jetzt lasse ich mal die Katze aus dem Sack (auch wenn es eigentlich noch nicht ganz spruchreif ist):
2012 wird es ein richtiges Feuerwerk mit Cornelis und Co. geben. Gleich vier(!) Publikationen werden die Abenteuer des jungen Archivars aus Bandahui fortsetzen.

Und hier ist der (vorläufige) Fahrplan:

April 2012: “Tír na nÓg – Das Schicksal der Welt” erscheint im ACABUS-Verlag
Juli 2012: “Túatha Dé Danann – Sternenheim” erscheint im ACABUS-Verlag
August/September: “Túatha Dé Danann” erscheint im ACTION-Verlag als Hörbuch (und beinhaltet Sternenheim sowie Nekropolis)
Oktober 2012: “Túatha Dé Danann – Nekropolis” erscheint im ACABUS-Verlag

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Neu designte “Tír na nÓg”-Seite auf Facebook

Tír na nÓg im neuen Facebook-Design

Tír na nÓg im neuen Facebook-Design

Relaunch der “Tír na nÓg”-Seite auf Facebook (nicht, dass ich es mir hätte aussuchen können, Mark Zuckerberg hat für mich entschieden. Danke, Mark!) – Facebook führte heute nämlich die Chronik für Pages ein und ich ergriff gleich die Gelegenheit am Schopf, die TNN-Seite auf das neue Design umzustellen.
Und da ich so viel Gefallen daran gefunden habe, musste die “Túatha Dé Danann”-Seite auch dran glauben. ;-)

Die neue “Tír na nÓg”-Seite auf Facebook.

Die neue “Túatha Dé Danann”-Seite auf Facebook.

PS: vergesst nicht “Gefällt mir” zu klicken – danke!

“Prometheus” beackert “Tír na nÓg”-Thema: wir sind Götter!

Prometheus: Peter Weyland hält eine eindringliche Rede.

Prometheus: Peter Weyland hält eine eindringliche Rede.

Wie geil ist das denn: Peter Weyland von Weyland-Yutani Corp. hält eine ergreifende Rede (auch auf seiner Homepage), die zwar in Ridley Scotts PROMETHEUS nicht zu sehen sein wird, die aber (gedreht von Ridleys Sohn Luke Scott) zum Viral Marketing des Films gehört und Parallelen zu Juri-Hiro Ramnaroughs Auftritten aus “Tír na nÓg” aufweist. ;-)
Ich bin sozusagen regelrecht ergriffen.
Yes, Sir … das gleiche Thema: Wir sind Götter!
Doch alle, die bereits “Tír na nÓg” gelesen haben, wissen: nach dem Hochmut kommt der Fall. Welches Schicksal wird Peter Weyland ereilen?
Ich freue mich schon unendlich auf Ridley Scotts Prequel zu ALIEN … ;-)

Peter Weyland - eine ähnlich tragische Rolle wie Juri-Hiro Ramnarough?

Peter Weyland - eine ähnlich tragische Rolle wie Juri-Hiro Ramnarough?

Hörbuchfassung: “Túatha Dé Danann” kommt im Frühjahr/Sommer

"Túatha Dé Danann": das Erstes Kapitel exklusiv auf Wortwellen.

"Túatha Dé Danann": das Erstes Kapitel exklusiv auf Wortwellen.

Neues Jahr, neues Buch: “Túatha Dé Danann” (die Fortsetzung von “Tír na nÓg”) erscheint im Frühjahr/Sommer in der Hörbuchfassung mit Christian Hanreich als Sprecher im Action-Verlag. Wer schon mal reinlesen will, kann das hier auf Wortwellen tun: Túatha Dé Danann – Erstes Kapitel (c) 2011 Sean O’Connell

Cornelis feiert Weihnachten … ;-)

So, jetzt ist es raus: Tausend Jahre in der Zukunft gibt es kein Weihnachten mehr … doch Cornelis aus Bandahui und seine Freunde entdecken in den Werken der Bruderschaft der Archivare Hinweise auf “WEIHNACHTEN” – ein seltsam archaisches Fest, das die Menschen vor “To mega Therion” gefeiert haben … ;-)

Hier ist dieses kurze “Bonbon” zum Fest (das heute bei ACABUS auf Facebook erschienen ist):

TNN - Der Auserwählte

TNN - Der Auserwählte

DER WEIHNACHTSBAUM

Cornelis und seine Freunde haben im Rahmen ihrer Ausbildung bei den Archivaren eifrig ihre Nasen in einige Bücher gesteckt und sich aus reiner Neugier mit den Festen der Menschen vor To mega Therion auseinandergesetzt. Ein Fest mit Namen Weihnachten hat es ihnen besonders angetan. Gleich nach den Vorlesungen im Inneren des Weinberges eilen sie hinauf in den Biergarten, der den Eingang zur geheimen Anlage der Bruderschaft kaschiert.
„Menhir, wo ist der Baum, um den ich dich heute Morgen gebeten habe?“ Aurelius beugt sich verschwörerisch zum Wirt. „Konntest du ihn auftreiben?“
„Ja, ja …“, brummt Menhir und schüttelt den Kopf, während er dunklen roten Wein an seine Stammgäste verteilt. „Was ist denn das nur wieder für ein Unfug? Wofür soll denn so ein Baum gut sein?“
Hayo, der Mensch-Tier-Hybrid, zaubert triumphierend eine große Schachtel hinter seinem Rücken hervor und stellt sie auf den Eichentisch. Im Inneren glitzern bunte Kugeln und Sterne. Der Wirt bekommt große Augen, schüttelt den Kopf und stapft mit dem leeren Tablett davon. Kurz darauf kehrt er mit einer hüfthohen Tanne zurück.
„Hier ist der Baum“, brummt er und stellt ihn mitten auf den Tisch. Cornelis drückt dem Wirt als Belohnung einen Stern aus buntem Papier in die Hand.
Hayo und Aurelius hängen unterdessen vorsichtig Kugeln, Lametta und kleine hölzerne Tiere an die Äste der Tanne.
„Was tun sie da?“, fragt Menhir voller Neugier.
„Sie schmücken den Baum …“, erklärt Cornelis grinsend. „Alles selbst gemacht, im Rahmen ihrer Forschungen.“
„Schmücken?“
„Aber ja, das haben die Menschen früher so gemacht. Und wenn der Baum fertig geschmückt ist, dann legt man kleine Geschenke unter die Äste und überreicht sie sich nach einer freudigen Zeremonie als Geschenk.“
Plötzlich halten alle in ihrem Tun inne, selbst der Wirt erstarrt. Professor Aulus, ein wichtiger Mann innerhalb der Bruderschaft der Archivare, ist gerade die geheime Treppe zwischen den Latrinen emporgestiegen und schreitet schnellen Schrittes direkt auf den Tisch mit den Studenten zu. Das kantige Gesicht des Professors zeigt keinerlei Regung, als er den Baum erblickt.

„Stellt euch vor …“, sagt er schließlich triumphierend, als er den Tisch erreicht und sich ein feines Lächeln auf seinem sonst so ernsten Gesicht ausbreitet, „… wie ich gerade einigen Folianten aus dem 40. Stockwerk entnehmen konnte, nachdem Cornelis mich vorher mit seinen Fragen neugierig gemacht hat, haben die Menschen an Weihnachten anscheinend nicht nur Lieder gesungen und Bäume geschmückt, sondern sich auch verkleidet.“ Dann hebt er die Arme, streckt sie weit von sich, und hinter seinem Rücken kommen große silberne Flügel zum Vorschein.
Alle applaudieren beeindruckt.
Menhir schüttelt zum wiederholten Male den Kopf, weiß aber, was zu tun ist, und eilt flink zurück ins Innere der Taverne. Dort zapft er ein Feuerbier für den Professor.
„Ist das wirklich wahr?“, fragt Hayo und deutet auf die herrlichen Flügel hinter Aulus’ Rücken. „Sind die Menschen vor To mega Therion tatsächlich so herum¬gelaufen?“
Professor Aulus runzelt die Stirn. „Nun ja, jedenfalls haben einige unserer Mitbrüder in Seabriggen Figuren mit eben solchen Flügeln neben altertümlichem Kugelschmuck für die Bäume gefunden. Was immer es bedeuten mag, es muss sicher ein schönes Fest gewesen sein.“
Kurz darauf sitzen sie alle mitten im Sommer um den geschmückten Baum herum, trinken und singen selbst erfundene Lieder, und freuen sich über diesen gar merkwürdigen alten Brauch aus der Zeit vor der großen Katastrophe.

Wer es bei Facebook lesen möchte (inklusive “Bier- oder Weingarten-Diskussion” mit Autorenkollege Andreas Dresen), der muss diesem Link folgen …

Jahresende: o my God! o my God!

Tír na nÓg - Das Schicksal der Welt

Tír na nÓg - Das Schicksal der Welt

Panik beherrscht mich!
Um ehrlich zu sein … eigentlich seit Wochen, denn eine Menge (zum Teil sehr privater) Dinge haben mich ernsthaft in meiner Arbeit zurückgeworfen und im Augenblick ist es nicht leicht, mit unbefangenem Elan weiterzumachen wie bisher, deswegen also die Panik!
Die Zeit läuft aus – zumindest, wenn es um den jämmerlichen Rest von 2011 geht. Dabei wollte ich noch so viele Dinge tun, zum Beispiel ein Interview mit dem Herausgeber eines ganz besonderen Buches führen (alles noch auf dem mucCON versprochen). Sorry Leute, das liegt erstmal bis zum neuen Jahr auf Eis. Weiterlesen

Buchmesse und so . . .

Heute geht’s rund – Buchmesse, Leute! Aber nicht für mich. ;-)
Ein weiteres Mal bleiben Susanne und ich der Massenveranstaltung fern, obwohl ich von zweien meiner Verlege weiß, dass sie dort sind und eine persönliche Begegnung schön gewesen wäre. Auch der/die diesjährige BuCon fällt für uns aus.
Sei’s drum. Das Familienleben geht vor. Mit Dortmund (DortCon 2011) und München (mucCON 2011) sind wir in diesem Jahr nämlich gut bedient – mehr ist mit kleinen Kids einfach nicht zu machen.
Dennoch verfolge ich aus der Ferne das Geschehen der Buchmesse und wenn ich ein paar nette Sachen finde, dann hänge ich sie hier einfach unten hin . . . ;-)

Sean O'Connell

Sean O'Connell

Update1: Von der Todesspirale des stationären Buchhandels: US-Unternehmensberater Mike Shatzkin wagt einen Blick in die Kristallkugel (Händler, ihr müsst jetzt tapfer sein!) Weiterlesen

Juhuu: mit vollem Stillstand voran!

Sean O'Connell: meine unglücklich irisch englische Kindheit ;-)

Sean O'Connell: meine unglücklich irisch englische Kindheit ;-)

Ich erinnere mich noch genau, früher, als Kind, da bin ich noch gerannt (oder fleißig Dreirad gefahren), heute, ja, heute krieche ich – nicht buchstäblich, aber dennoch: das Leben eines Autors besteht aus sooo vielen kleinen Schritten auf dem Weg zum fertigen Produkt, dass man es wirklich schon Kriechen nennen kann.

Da hilft kein Kaffee: per Rückwärtsgang zu den Sternen!

Da hilft kein Kaffee: per Rückwärtsgang zu den Sternen!


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