Tír na nÓg geht in Druck . . .


Die Printversion von „Tír na nÓg“ kommt noch 2011.

Ich glaube die häufigste Frage, die man mir in den vergangenen Monaten gestellt hat, lautete: „Mann, wann kommt eigentlich die Printversion?“ – die Frage, die folgte lautete meist: „Warum kannst du uns eigentlich keine Antwort darauf geben, da muss doch was laufen?“

Ja. Nein. Nun, vielleicht auch nicht.

Wir erinnern uns: Alles hat 2009 mit einer kleinen Manuskript-Odyssee begonnen. „Tír na nÓg“ beglückte in Form eines hässlichen Entleins (Probekapitels + Exposé) die Redaktionsräume von sechs Publikumsverlagen. Meine hochgesetzten Erwartungen wurden schnell enttäuscht, die Lektoren waren allesamt der Ansicht: „ . . . danke, ciao!

Warum?

Nun ja, die Antwort ist einfach: zu anders, zu gewagt, nicht Schublade . . . und vor allem: wer zum Henker ist Sean O’Connell?

Tja, die Lektoren hatten natürlich allesamt Recht!

Denn: man kann ja vieles wagen, selbst einen ausgefallenen Genremix (China Mieville tut es ja auch, aber er ist eben China Mieville!), aber ein No-name ist ein No-go!

Ende 2009: Der Action-Verlag sah das bekanntermaßen anders und die Produktion der Hörbuchfassung hat sich 2011 auch in jeder Hinsicht für Verleger und Autor gelohnt (vier Wochen Top-Ten in den Fantasy-Charts von audible).

Dann muss doch ein Printverlag problemlos zu finden sein . . .

Aber nein!

Natürlich haben sich einige Verlegerinnen und Verleger für das Produkt interessiert – ich habe auch brav gebettelt.

Doch die Hälfte dieser Verlage sagte: „ . . . wenn du bis 2012 warten kannst, würden wir wirklich gern mal einen Blick auf dein Manuskript werfen. Vorher geht nix, das Programm ist bereits voll!“

Bei der anderen Hälfte der interessierten Verlage gab es ein paar ganz Kleine, die das Projekt zwar toll, aber auch zu kostspielig fanden.

Verständlich.

Was übrig blieb, waren zwei österreichische Verlage, ein ostdeutscher, ein kleinerer und ein größerer Verlag.

Unterschiedliche Vorstellungen, Sprachlosigkeit (von Seiten eines Verlags trotz mündl. bekundetem Interesse – man reagierte nie auf meine Mails, FB-Anfragen, Telefonate) und die Tatsache, dass „Tír na nÓg“ doch Fantasy ist (was zwei der verbliebenen Verlage überrascht hat), waren die Probleme, mit denen ich mich rumschlagen musste.

Am Ende jedoch . . . am Ende hatte ich jedoch wirklich Glück:

„Tír na nÓg“ wird (trotz vollem Verlagsprogramm) nicht erst 2012, -13 oder -14!, sondern noch 2011 als Printversion erscheinen – und zwar im

ACABUS-Verlag!

Over and out!

Sean freut sich über dieses tolle Geburtstagsgeschenk! 🙂

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2 Kommentare

  1. Markus Wand sagt:

    Hallo Sean,

    du legst ein tolles Tempo vor – herzlichen Glückwunsch!

    Gruß Markus

Kommentare sind geschlossen.