Markus Wand im Gespräch # 2


Markus Wand

Markus Wand

WW: Dein neues Projekt trägt den Arbeitstitel „Unsterblich“ – kannst du uns verraten, was es damit auf sich hat?

MW: In meinem neuen Projekt, das sich gerade im letzten Drittel der Fertigstellung befindet – Plan ist Ende Oktober 2011 – geht es um den ewigen Wunsch der Menschheit, den Tod zu besiegen. Allerdings aus einem sehr speziellen, persönlichen Motiv heraus – aus Rache am Tod selbst. Dies bildet das Grundgerüst der Geschichte für einen weitaus größeren Plan, in den dieser Versuch eingebettet ist – den Kampf um das Himmelreich. Die Geschichte umfasst eine Zeitspanne von 2000 Jahren und hat ihren Ursprung in der Kreuzigung Christi. Es sind religiöse und geschichtliche Aspekte darin verwoben, die ins mystische zerfließen. Wird auf jeden Fall wieder ziemlich abgefahren …

WW: Du schreibst Genre, deine Bücher bewegen sich irgendwo im Grenzbereich zwischen Thriller und Fantasy. Wo würdest du selbst deine Werke verorten und welche neuen Pläne hast du für die Zukunft?

MW: Ich glaube, eine genaue “Verortung” ist mir nicht möglich. Es sind Thrillerelemente mit Psycho/Mysterie und Fantasie verwoben. Die Übergänge sind fließend. Für die Zukunft gibt es verschiedene Grundideen, die ich mit mir herumtrage und aus denen vielleicht auch Geschichten werden. In welche Richtung diese gehen, hängt sicher auch von den Reaktionen der Leserschaft auf “POSEIDON” und “UNSTERBLICH” ab. Zur Zeit beschäftige ich mich ganz weit hinten in meinem Kopf mit einer Geschichte, die ganz klar Richtung Fantasie geht, etwas, das ich mir vorher überhaupt nicht vorstellen konnte. Ein Kinder- oder Jugendroman, je nach dem. Ich lasse es auf mich zukommen. Die Anstrengungen, die mir mein aktuelles Projekt noch abverlangt, wollen erst einmal gemeistert werden.
Sean, herzlichen Dank für das Gespräch. Ich wünsche dir für deine Arbeit und die Fortsetzung von Tír na nÓg viel Erfolg.

WW: Ich danke dir auch. Gutes Gelingen für alle zukünftigen Projekte.

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