Express-Schreiben: unter Druck aufs Papier


Sean O'Connell
Sean O'Connell

Das habe ich die letzten Tage getan: geschrieben, was das Zeug hält. Doch es waren nicht die üblichen Verdächtigen, an denen ich gewerkelt habe, sondern ein neues, kurzfristig reingeschobenes Projekt (au ja, genau das, was man besonders gerne macht!). Abgabetermin? Selbstverständlich vorgestern! Zwei Stories mussten also von Null auf 100 durch die Synapsenschleuse gepresst werden, eine davon gefiel meiner Vorlektorin (Susanne) gleich auf Anhieb, die andere nicht. Unausgegoren war eins der feineren Worte, die ihr dazu einfielen.
Aber es musste doch schnell gehen, konterte ich, gefolgt von einem trotzigen: . . . also mir gefällt sie! Ich verstehe ja auch, um was es geht!
Nur du verstehst, um was es geht! lautete die Entgegnung.
Seit zwei Tagen also: schweißtreibende Korrekturen – all das in den TEXT bringen, was nur im KOPF des Autors existierte.
Heute morgen dann das erlösende Rattern des Druckers. Endlich fertig!
Endlich fertig?
Jetzt kommt es wieder auf den Vorlektor an. Bin gespannt, ob Susanne mir ein „Green Light“ geben wird. Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt . . .

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