eBook-Stream-Abos – der Horror der Autoren?


Lifty - Literatur im Streamabo
Lifty - Literatur im Streamabo

Für manche Schriftsteller entwickelt sich der digitale Fortschritt langsam zum Albtraum. Viele (kleineren) Verlage stoppen derzeit die Buchpressung für geplante Werke und wollen stattdessen diese Titel als für sie kostengünstige eBookversion produzieren (so jüngst geschehen bei Ju Honisch und „Feder&Schwert“). Doch billige eBooks bedeuten auch weniger Tantiemen für die Autoren.
Die beiden Startups Lifty (aus Schweden) und 24symbols (Spanien) dürften allerdings bei vielen Schreiberlingen für den richtigen Schock sorgen – den jetzt, so steht zu befürchten, könnte der absolute Ausverkauf beginnen. Beide Unternehmen wollen eBooks im Abo aus der Cloud heraus streamen (Lifty bislang mit ausschließlich gemeinfreien eBooks, 24symbols mit einem Abomodell, bei dem Verlage für die Betrachtung der Seiten verdienen sollen). Die Abonnenten bezahlen einen Fixbetrag und lesen . . . was das Zeug hält.
Der Autor hat – so steht zu Befürchten – das Nachsehen. Denn selbst wenn es Geld gibt, wird es vermutlich nicht annähernd den bisherigen Einnahmen entsprechen.
Auch wenn gestreamte Literatur zunächst nach Zukunftsmusik klingt, die beiden Dienste sind bereits in Betaphase.

24symbols - Geld für die Verlage nach Pageimpressions?
24symbols - Geld für die Verlage nach Pageimpressions?

Es steht zu befürchten, dass diese Flatrate-Literaturdienste erst der Anfang sind, auch wenn es bei diesen beiden noch vergleichsweise harmlos zugeht, andere werden nachfolgen . . .
(via Netzwertig)

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