Nach Mitternacht: am Ende eines langen Tages . . .


Sean O'Connell
Sean O'Connell

He, ihr da draußen, ich war fleißig!
Seit Dienstag habe ich ein Zimmer gestrichen, das nicht mehr als zehn, vielleicht zwölf Quadratmeter groß ist.
Was, drei Tage für so einen kleinen Raum? Ja, ja . . . redet nur!

Dummerweise war und ist das Zimmer total vollgestellt und ich konnte es aus verschiedenen Gründen nicht ausräumen (oder nur partiell zumindest). Musste tricksen. Überflüssig zu sagen, dass ich darin nicht allzu gut bin. Tja, kann halt eher Texte schreiben . . .
Zerschunden und müde sitze ich deswegen nun hier – das Weinglas ist schon seit Stunden leer – und brüte über Seite 186 in der Drittkorrektur von „Túatha Dé Danann“, wo Raggah brutal mit einem Stecken (dem Stiel eines Gartengeräts, um genau zu sein!) vermöbelt wird. Kann ich richtig gut nachvollziehen, fühle mich inzwischen auch richtig erschlagen. Schleichend, ja im wahrsten Sinne des Wortes schleichend, kriecht das Buch seiner Fertigstellung entgegen, aber ihr müsst noch ein paar Monate Geduld haben. Hörbuchsprecher Christian Hanreich und ich haben uns jedenfalls schon ein paar Tricks überlegt, wie wir die ganze Sache beschleunigen können, aber das ist noch mit dem Verlag abzustimmen.

Túatha Dé Danann
Túatha Dé Danann

Evtl. könnte auch die Printveröffentlichung von „Túatha Dé Danann“ zeitnah zum Hörbuch erfolgen (diesbezüglich existieren derzeit aber weder Verträge noch Absprachen, aber ich werde mal schauen, was ich machen kann), wer weiß?
Weitere Projekte (über die ich noch schweigen muss, da sie noch nicht weit genug gediehen sind, um verkündet zu werden) harren ihrer Weiterbearbeitung . . . nur, wo bleibt die Zeit für all diese Dinge?

Positiv: „Verloren im Intermundium“ (guckst du links oben!) ist gut in die eBook-Charts bei Buch.de eingestiegen. Mal schauen, wohin das noch führt . . .

Sean unterwegs . . .
Sean unterwegs . . .

Übermorgen fahren die O’Connells jedenfalls für ein paar kurze Tage nach Italien. Vielleicht geht die Überarbeitung dort leichter von der Hand. Bücher, die gelesen werden sollen, stehen auch noch aus – ich werde sie mitnehmen. Versprochen. Allerdings: Peter Gogolins „Calvinos Hotel“ hätte dabei sein sollen, ich habe es hoch und heilig versprochen, aber ich habe es dummerweise vergessen zu kaufen (kommt noch, Peter, kommt noch!), ebenso Nick Harkaways „Die gelöschte Welt“ (Scheiße, Nick, diesmal wirklich! Ich nehme es mit, ja, ich werde es schon schaffen). Ansonsten lese ich aktuell „Wahn“ von Stephen King (ausgeliehen von der Bücherei), Richard Powers „Schattenflucht“ und Chinas Kurzgeschichtensammlung „Andere Himmel„.

He, ihr großen Verleger, Agenten und Lektoren . . . ich bin dann mal weg (wollt ich nur mal gesagt haben) – nicht, dass ihr jetzt wirklich anruft und den BIG DEAL für mich habt, oder? Bitte, bitte, SOLLTE DIESER WIRKLICH UNERWARTETE FALL TATSÄCHLICH EINTRETEN, versucht es einfach nochmals eine Woche später, okay?) 🙂

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