Miriam Pharo: Geschichten aus dem Süden


Miriam Pharo
Miriam Pharo

Es gibt neues von Miriam Pharo. Wir berichteten hier. Jetzt steht die Wahl-Bayerin Wortwellen Rede und Antwort und erklärt, was es mit ISAR 2066 auf sich hat.

WW: ISAR 2066 spielt im selben Universum wie die Bücher der Hanseapolis-Serie. Diesmal wurde der Schauplatz nach Süden verlegt. Was war der Grund für den Ortswechsel?

MP: Inzwischen lebe ich seit mehr als fünf Jahren südlich von München und befand, dass die Zeit reif ist, auch hierfür eine fiktive Zukunft zu stricken.

WW: Bei deinem neuen Werk hast du die Obhut deines Verlags verlassen und produzierst dein eBook selber. Was hat dich zu diesem Schritt bewegt?

MP: Ich habe vor über drei Jahren mit eBooks angefangen, insofern ist dieser Schritt für mich nichts Außergewöhnliches. Da ich die Wartezeit bis zur Erscheinung meines dritten Hanseapolis-Romans überbrücken muss, der wie gehabt im Verlag erscheinen wird, habe ich beschlossen, mein Hanseapolis-Universum um ein weiteres Puzzlestück zu bereichern. Zu meinen Romanen existieren bereits Illus und einige Musikstücke, warum also keine eBook-Serie schaffen? Das macht die von mir erschaffene Welt greifbarer. Der Vorteil, von einem Verlag losgelöst zu sein, besteht in diesem Fall vor allem in der Flexibilität. Brennt mir oder der Öffentlichkeit ein Thema unter den Nägeln, kann ich es aufnehmen und direkt umsetzen – und nicht erst in zehn Monaten, wenn es keinen mehr interessiert.

WW: eBooks haben bekanntlich keine Seitenangaben – dennoch: was dürfen wir erwarten von ISAR 2066? Eine längere Geschichte, eine Novelle oder einen Roman?

MP: Es werden einzelne Episoden, die jeweils 30 bis 50 Buchseiten entsprechen werden. Gerade bei eBooks finde ich „dicke Wälzer“ problematisch, solange sich die meisten Menschen noch nicht an das Medium gewöhnt haben. Episodenhafte Geschichten sind ein sanfter Einstieg, ähnlich wie Kurzgeschichten. 😉

WW: Protagonist Luc war bereits eine Figur in Hanseapolis – Schattenspiele. War dir da schon klar, dass er zukünftig eine wichtigere Rolle spielen würde?

MP: In „Schattenspiele“ tritt er zwangsläufig hinter Elias zurück, deshalb hatte ich vor, ihn in einen meiner nächsten Romane einzubinden. Jetzt hat er die Hauptrolle in meiner neuen Serie bekommen. Ich finde, er hat sie sich verdient.

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