Variant: die nächste große Dystopie?


Robison Wells: Variant
Robison Wells: Variant

Nach Panem (Hunger Games) könnte Variant der nächste große All-Ager werden. Erscheinungstermin in den USA ist nächste Woche (18. Oktober) bei HarperTeen und Autor Robison Wells hätte allen Grund sich richtig zu freuen (zumal die ersten Kritiken euphorisch das Werk aufgenommen haben). Doch dummerweise leidet Wells seit geraumer Zeit an zunehmenden Panikattacken, die ihn selbst beim Update seines Blogs behindert haben. Noch wirke seine Medizin nicht, meint Wells, gibt sich aber zuversichtlich, seine psychischen Probleme in den Griff zu bekommen. Wir würden uns freuen, denn Variant scheint genau der richtige literarische Block-Buster-Stoff zu sein, den viele Leser der Hunger-Games sich wünschen: erzählt wird die Story von Ich-Erzähler Benson Fisher, der glaubte, dass die Einschreibung an der Maxfield Academy die Fahrkarte in ein besseres Leben wäre. Doch weit gefehlt. Er findet sich in einer Schule wieder, die umgeben ist von Stacheldrahtzäunen und wo Videokameras alle Bewegungen der Schüler aufzeichnen. Wo es keine Erwachsenen gibt. Wo die Kids Gruppen gebildet haben um zu überleben. Und ganz schnell erkennt Benson: Gegen die Regeln zu verstoßen führt zum Tode, aber mit den Regel zu spielen zu schlimmerem.