Liebe in Zeiten des Transhumanismus


BildWir gehören zu einer aussterbenden Spezies. Der Homo sapiens sapiens ist Geschichte. Okay, das klingt angesicht von 7 Mrd. Vertretern auf Erden als ziemlich weit hergeholt, aber heute habe ich meinen alten analogen Fernseher auf die Müllkippe geworfen. Der Neue ist – Überraschung! – kein Fernseher mehr. Er ist vielmehr ein Hybrid, quasi ein Marsmensch der digitalen Unterhaltung. Ich kann ihn so einstellen, dass das Programmfenster ausschließlich links oben erscheint, der Rest (80 % des Bildes) sind Apps, die, bunt blinkend, ins Internet oder ins Intranet zeigen und div. Medienquellen auf div. Freigaben ansteuern.

Der Mensch ist wie ein Fernseher. Ein analoger wohlgemerkt. Ein Auslaufmodell. Wenn wir Glück haben, werden wir nicht von heute auf morgen entsorgt. Dass wir entsorgt werden, steht außer Frage.

Wird es eine Übergangszeit geben? Wird sie friedlich verlaufen? Werden wir den neuen Menschen (Homo technicus, homo bio enhanced, oder wie auch immer) hassen oder gar lieben? Wie werden wir mit diesen Falschmenschen umgehen?

Das ist eine der Fragen, die ich mir in Sarina gestellt habe, eine zweiteilige Kurzgeschichte, die ab heute in der c’t veröffentlicht wird.

Sarina Teil 1 - c't 15/2013
Sarina Teil 1 – c’t 15/2013

4 thoughts on “Liebe in Zeiten des Transhumanismus”

    1. Ja. Die Welt ist spannender geworden. Mit meinem neuen Gerät kann ich fernsehen –🙂 . Kann aber auch Dateien auf meinem hauseigenen Fileserver mittels einer App abrufen UND kann allerlei Internet-Applikationen aufrufen (YouTube, Maxdome, etc.), habe einen Webbrowser und kann darüber hinaus (wie bei Apple und Android) div. Apps von 3rd-Party-Herstellern nachladen, die dann noch mehr Funktionalitäten bereitstellen.

      1. Man hat aber auch die Qual der Wahl. Wenn man bewusst und gezielt die neuen Medien beutzt, hat man ein reicheres Angebot.

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