Von Autoren, Piraten und dem Internet


Kurze Vorbemerkung: der nachfolgende Artikel wurde gestern (26.10.2013) auf Qindie – Das Autorenkorrektiv veröffentlicht und ist ein ungewöhnlich schonungsloser, aber ehrlicher und fundierter Kommentar zum Thema Publishing und Digitale Netzwelt. In Stefan Holzhauer haben die Leser von Qindie (und von Wortwellen) glücklicherweise einen wahrhaft qualifizierten Beobachter gefunden, der in beiden Welten (IT und Publishing) zu Hause ist.
Autoren seien an dieser Stelle gewarnt: was jetzt folgt, ist für den einen oder anderen nur schwer verdaulich und man sollte sich beim Lesen gut festhalten.
Es könnte ein wahrer Augenöffner werden!

Ein Gastkommentar von Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer - Herausgeber des Magazins PhantaNews
Stefan Holzhauer – Herausgeber des Magazins PhantaNews

Das Folgende ist meine Meinung. Meinungen Dritter (also auch Deine) können (und sollen!) hiervon abweichen. Wie immer gilt vor dem Bilden einer Meinung aber: informiere Dich aus verschiedenen Quellen und denke dann selbst (falls möglich).

Shitstorm. Ein Begriff, den selbst Personen inzwischen kennen, die kaum wissen, wie herum sie ihre Maus halten müssen. Ein solcher (aber nur ein kleiner) geht im Moment über der Plattform Qindie nieder. Und warum das? Hat man doch tatsächlich die in den Augen einiger unverzeihliche Impertinenz besessen, »Spiegelbest«, dem selbsternannten »Buchpiraten«, eine Bühne für seine provokanten Thesen zu geben. Und nun gibt es allen Ernstes Stimmen, die plädieren lautstark dafür, dass so etwas auf gar keinen Fall veröffentlicht werden dürfe – rufen gar nach Zensur. Angesichts der Borniertheit mancher dieser Rufer kann man nur wieder einmal die Hände vors Gesicht schlagen, zum inzwischen fast schon sprichwörtlichen »Facepalm«. Glücklicherweise darf man in diesem Land seine Meinung noch offen sagen, möge sie auch noch so verquer sein. Und das ist auch gut so. Und auch kontroverse oder inhaltlich schlicht falsche Meinungen können Denkanstöße beinhalten. Wenn man Willens ist, mit dem Denken überhaupt zu beginnen.

Nachfolgend ein paar Wahrheiten.

1. Die Ära der künstlichen Verknappung ist vorbei

Künstliche Verknappung konnte als Geschäftsmodell in der Prä-Internet-Ära funktionieren. Informationen und Medien waren in der Hand weniger Privilegierter, die ihr Geld damit verdienten, dass sie Werke vervielfältigten und diese in mehr oder weniger großer Menge verkauften. Oder eben nicht verkauften, weil die Auflage begrenzt war. Oder deutlicher ausgedrückt: Sie verdienten mit dem Kopieren von Werken anderer und dem nachfolgenden Verkauf ihr Geld. Waren zudem Torwächter, die entschieden, was überhaupt veröffentlicht wurde.

Dass das nicht mehr lange gut gehen konnte, hätte man schon beim Aufkommen von Audiocassetten und Videorecordern ahnen können. Und dann kam auch noch dieses Internet … Manche sagen »Neuland« dazu.

Heutzutage kann nicht nur alles, was in eine Datei umgewandelt werden kann, vervielfältigt werden, nein, es kommt noch viel schlimmer: Im Prinzip ist nicht nur jeder dazu in der Lage, Inhalte, Medien, Content, Kunst zu erstellen, sondern diese auch im Web zu verteilen, anzubieten, zu verkaufen.

Nur: Diese Medien kann auch jeder kopieren. Und seinerseits wieder online stellen. Das ist in vielen Fällen derzeit nach deutschem Recht nicht legal. Passiert aber trotzdem, denn das Internet ist – wie der Name schon andeutet – international und damit oft auch jenseits von nationalem Recht. Und das Verteilen und Onlinestellen wird sich auch nicht mehr verhindern lassen. Für jedes Rapidshare, das in Deutschland einen Prozess verliert, entstehen auf den Caiman-Inseln oder in China drei neue. Für jedes Megaupload, das vom FBI gestürmt wird, entsteht ein neues Darknet, in dem Dateien getauscht werden. Für jedes Schulkind, das von einem Verwerter und seinen Abmahn-Abzockern vor ein Gericht geschleppt wird, entsteht ein neuer Anbieter von verschlüsselten Internet-Zugängen, die die IP-Adresse eines P2P-Nutzers verschleiern. Das könnte man wissen. Wenn man sich für Technik und Hintergründe interessieren würde, statt nur auf Facebook über Spiegelbest-Kolumnen auf Qindie zu schimpfen. Weil das so einfach ist.

2. Der Zug ist abgefahren

Nicht jeder illegale Download ist ein verlorener Verkauf. Ich kann sie mir vorstellen, die Selfpublisher (und natürlich auch »verlegte« Autoren), die mit schweißnasser Stirn und abgekauten Fingernägeln Google bemühen, um herauszufinden, ob ihr mit Herzblut und Tränen erschaffenes eBook in irgendeiner Tauschbörse oder auf irgendwelchen Buchportalen auftaucht. Tut es das, ist das Geschrei groß. »Da muss man doch was gegen machen! Das ist doch illegal! Meine Verkäufe! Mein Geld! Ich muss störrrrben!«

Es gibt mehr als genug Studien (einzelne Studien haben immer den Ruch, dass sie nach Wunsch verfasst wurden, aber trotzdem), die beweisen, dass es zwei Arten von Downloadern gibt: Der eine lädt alles herunter, was er bekommen kann, hätte das aber eh nicht gekauft und liest, hört, sieht es vermutlich auch nicht. Mit Betonung auf: »hätte eh nicht gekauft«. Wer mir hier erklären will, dass dadurch Einnahmen verloren gehen, sollte einen Realitätscheck durchführen. Ja, es gibt vermutlich welche, die es herunterladen, list und das Werk dann dennoch nicht kauft. Aber die Betonung liegt auf: Hätte es eh nicht gekauft.

Der andere lädt zum Testen, zum Ausprobieren, zum (Vorsicht, neudeutsch:) Samplen herunter. Und der kauft sich das Zeug dann später auch, wenn es ihm gefällt. Und sagt weiter, dass es ihm gefallen hat. Kauft vielleicht sogar mehrere Exemplare und verschenkt welche an seine Freunde. Man nennt so jemanden auch (schon wieder Neudeutsch) einen »Multiplikator«. Der sorgt dafür, dass andere den Kram auch kaufen. Win-Win.

Fakt ist: Was auch immer interessant erscheint, wird in irgendeiner Form als Kopie im Netz auftauchen. Man kann es nicht verhindern. Da potentiell jeder auf die technischen Möglichkeiten Zugriff hat, wird es so kommen. Das muss einem Urheber nicht gefallen, aber er sollte sich der Realität stellen. Und sobald die Kopie im Netz ist, wird sie verteilt, sei es über Server auf den Caiman-Inseln, über Darknets oder durch verschlüsselte Leitungen. Wer das nicht will, sollte nichts online stellen.

Der Zug ist abgefahren. Ohne das Internet wieder abzuschalten oder massive bürger und menschenrechtsfeindliche Maßnahmen einzuführen, bekommt man den Dschinn nicht mehr in die Flasche zurück.

Übrigens sollten sich nicht die Gedanken machen, deren Bücher in Tauschbörsen zu finden sind, sondern die, deren Werke es nicht sind … Wer darüber einen Moment nachdenkt, wird verstehen, was ich damit aussagen will.

3. Aber die Autoren? Denkt denn keiner an die Autoren?

Heiße ich damit das wilde und kostenlose Verteilen urheberrechtlich geschützter Werke im Netz gut? Nicht unbedingt. Ich bin der Ansicht, dass Autoren auch Geld für ihr Schaffen erhalten sollten.

Tatsächlich ist aber Fakt: Kaum ein (deutscher) Autor kann davon leben, Bücher zu schreiben (oder zu verkaufen). Das können nur die Bestseller-Schreiber, egal ob im sogenannten Profi-Segment oder im Bereich des Selfpublishings. Wer das Glück hat, bei einem Publikumsverlag unterzukommen und der Ansicht ist, er habe jetzt das ganz große Los gezogen, der sollte sich mal mit Autoren unterhalten, die da schon sind und mit der harschen Realität konfrontiert wurden. Man erhält Brosamen, man verhungert am ausgestreckten Arm und das viel gerühmte Marketing – eine der angeblichen Dienstleistungen der Verlage – findet ebenfalls allzu oft nicht statt.

Die Publikumsverlage denken nicht an die Autoren, die denken auch nicht an Kunst und Kultur, die denken ausschließlich an Taschen voller Geld. Ihre Taschen. Nicht die der Autoren.

Wenn wir jetzt das weiter oben Gesagte Revue passieren lassen, könnte man auf die Idee kommen, man könne es vielleicht als Autor deutlich gelassener sehen, wenn die eigenen Werke auf irgendwelchen grauen oder schwarzen Plattformen zum Download bereitstehen. Erstens ist ein Vorhandensein noch kein Download, zweitens hat noch niemand den Nachweis dafür erbringen können, dass vorhanden sein gleich heruntergeladen bedeutet. Und selbst wenn heruntergeladen wird, bedeutet das noch lange keine verlorenen Verkäufe. Vielleicht sogar im Gegenteil, fragt mal Coelho oder Doctorow.

Das Einzige, was erst einmal beschädigt wird, ist das (möglicherweise aufgeblasene) Ego des Autoren. Der jammernd und zähneklappernd da sitzt, weil sein hehres Werk, sein kulturelles Geschenk an die Menschheit vermeintlich mit Piratenfüßen getreten wird.

Doch wird es das wirklich?

4. Wie könnte es denn gehen, in diesem #neuland?

Aber wie könnten alternative Geschäftsmodelle aussehen, die eine Brücke schlagen, zwischen den Urhebern und der modernen Welt des Internets mit seinen nicht verhinderbaren Kopien? Es gibt bereits heute ein paar Ideen und Ansätze.

– Crowdfunding

Beim Crowdfunding finanzieren am Werk Interessierte dieses vor. Man setzt einen gewissen Betrag an, sagt, was man dafür erreichen will (beispielsweise: Lektorat, Korrektorat, Druck) und was die Investierenden dafür bekommen. Gimmicks. Beispielsweise das eBook oder Buch für einen günstigeren Preis als den, für den es später im Laden steht, sei er nun echt oder virtuell. Crowdfunding ist eine prima Sache, es wurden international bereits millionenschwere Projekte damit gestemmt. Es gibt nur zwei Probleme damit.

1. Es ist in Deutschland noch nicht angekommen. Kaum jemand weiß hierzulande, was Crowdfunding überhaupt ist, um was für eine coole und demokratische Sache es sich handelt. Deswegen gehen leider viele Crowdfundings unfinanziert den virtuellen Bach runter.

2. Das Projekt muss sexy sein. Man muss als Projektstarter Interesse bei den Förderern wecken. Der hundertste Lokalkrimi wird sich so schwer finanzieren lassen, ebenso dürfte es auch mit der tausendsten Twilight-Epigone nicht klappen. Und letztendlich unterscheidet sich Crowdfunding hier kaum vom klassischen Weg über die Verlage: Man muss mit seinem Konzept überzeugen, in diesem Fall nicht den einen Türsteher beim Verlag, sondern viele Türsteher mit Geld. Statistisch gesehen ist letztere Chance aber deutlich größer.

Natürlich wird es am Ego fressen, wenn das Crowdfunding nicht erfolgreich ist. Man sollte sich dann zwei Dinge sagen: Zum einen ist Deutschland noch nicht so weit, zum anderen war das Konzept möglicherweise einfach schlecht. Denn das vermeintliche Geschenk an die Menschheit interessiert diese nicht.

Dennoch wird Crowdfunding sich auch in Deutschland als Alternative zu Finanzierungen durch einzelne Geldgeber durchsetzen. Wie lange das dauern wird, bleibt abzuwarten. Ich prophezeihe einen Durchbruch, wenn die ersten Bestsellerautoren damit beginnen, abseits der Verlage Stoffe auf diesem Weg zu realisieren, die diese Verlage nicht mit der Kneifzange anfassen würden.

– Spenden oder »pay what you want«

Ein anderes international recht erfolgreiches Konzept ist es, seine Werke kostenlos anzubieten und auf die Spendenbereitschaft der Leser (Spieler, Kunden) zu setzen. Global funktioniert auch das gut, hier gelten aber ebenfalls die Einschränkungen vom Crowdfunding: in Deutschland, seit Jahren auf »geiz ist geil« getrimmt, funktioniert das noch nicht, und auch hier muss das Projekt sexy sein. Es wird noch ein paar Jahre dauern, bis das Konzept eingesickert ist, aber es wird einsickern, da bin ich ziemlich sicher.

Problematisch ist dabei allerdings die Buchpreisbindung, die zahllosen Innovationen in Sachen Buch und insbesondere eBook ganz erheblich im Weg steht – und vor allem die etablierten Publikumsverlage bevorteilt. Selfpublisher mit Ideen behindert sie eher. Aber ich will das Thema Buchpreisbindung hier nicht auch noch thematisieren, das würde ausufern, denn auch dazu wäre viel zu sagen.

Beide Konzepte, Crowdfunding wie Spenden, verlangen vom Urheber Aktivität. Es reicht weder, einfach nur ein Buch zu schreiben und das dann unters Volk zu werfen, noch sich bedeckt zu halten. Man muss aktiv werden, sich vernetzen, in den sozialen Medien, aber auch im realen Leben. Muss raus, muss den Kontakt zum Leser suchen, muss schreiben, muss begeistern. Der Autor, der im stillen Kämmerlein vor sich hinschreibt, ist Geschichte. Und selbst, wenn ihr euch für hässlich haltet und in Gegenwart von Fans nur stammeln könnt: Nutzt die Möglichkeiten des Netzes, tretet in Kontakt, es ist gar nicht so schwer. Dabei kann man sich sogar anders geben, als man ist. Manch einer ist mit einer vorgeschobenen Arschloch-Persönlichkeit zum Star geworden. Ob das der Weg sein kann, sollte jeder mit sich selbst ausmachen. Und bedenken: Im Web wird man manchmal schneller weggeboxt, als man gucken kann. Deswegen kann es sinnvoller sein, sich »echt« zu geben, natürlich zu sein und Auge in Auge auf die potentielle Leserschaft zuzugehen.

Das dritte Konzept ist die sogenannte

– Kulturflatrate

Das bedeutet im Prinzip, dass jeder Haushalt einen gewissen Betrag berappt und dafür alles kostenlos herunterladen kann. Irgendeine Verwertungsgesellschaft verteilt dann die Kohle auf die Urheber. Ich habe das bis vor ein paar Jahren für eine gute Idee gehalten. Inzwischen tue ich das nicht mehr. Warum? Weil ich die Machenschaften von GEMA, VG Wort und ähnlichen Verwaltungsmolochs sehe, die vermutlich mehr Geld für ihre eigene Instandhaltung und Publicity ausgeben, als sie an die Urheber ausschütten. Wenn ich mir vorstelle, wie eine Verwertungsgesellschaft aussehen müsste, die das durch eine Kulturflatrate eingenommene Geld an die Urheber verteilt, dann wird mir angst und bange ob des Verwaltungsoverheads und ob der Möglichkeiten für entsprechend motivierte Arschlöcher, sich dabei die Taschen vollzumachen, statt die der Urheber.

5. Und was ist das Fazit?

Locker werden. Es wird alles gut. Für die Urheber hoffentlich, wenn sie sich nicht von den Verwertern aufs Kreuz legen lassen und wenn die Verwerter nicht durch Lobbyarbeit die Politik dazu bringen ihre Rechte zu stärken, statt die der Urheber. Einmal haben wir das mit dem Leistungsschutzgesetz schon hinter uns. Frag mal die Journalisten, was ihnen das gebracht hat: mehr Buyout.

Für die Verwerter? Ich bin unsicher, denn die machen gerade insbesondere im Bereich Buch alles falsch, was man falsch machen kann, Stichworte sind unter anderem: DRM und eBook-Mondpreise. Und letztendlich werden sie überflüssig, wenn jeder Werkschaffende in direkten Kontakt mit seinen Kunden treten und ihm seine Werke verkaufen kann, Werbung und Marketing hin oder her

Macht mich das traurig? Geht so. Es gibt auch kaum noch Kutscher, Buchdrucker oder Zeitungsjungen. So ist der Lauf der Geschichte. Manchmal wird etwas überflüssig und verschwindet dann. Ich würde gern mal einen Dinosaurier sehen. Es gibt aber keine mehr (außer in der Buchbranche vielleicht). Verlage müssen sich viel mehr als Dienstleister der Autoren sehen, diesen als gleichberechtigten Partner anerkennen und insbesondere in Deutschland mal wieder mutiger werden, als nur auf den nächsten Harry Potter oder einen anderen ominösen Trend zu warten, dann haben sie vielleicht eine Chance, ansonsten sehe ich schwarz.

Wir befinden uns in einem Umbruch, in der Geschichte der Menschheit ist das Internet vergleichbar mit dem Änderungspotential von Buchdruck oder der industriellen Revolution. Es geht gerade tierisch ab – und wir befinden uns noch in den Kinderschuhen dieser Umwälzungen. Es wird sich noch viel mehr verändern. Und es hilft nichts, absolut nichts, wenn man verzweifelt am Gestern festhält. Denn das Gestern kommt nicht mehr zurück. Aber heute – heute können wir im Gegensatz zu früher alle dabei mitmachen. Wenn wir uns diese einmalige Chance nicht aus den Händen nehmen lassen. Ihr könnt was tun, ihr alle. Ihr könnt es besser machen, als die Publikumsverlage. Progressiver. Sympathischer. Erfolgreicher.

Aber glaubt daran, Urheber, dass euer Werk wertgeschätzt wird. Auch dann, wenn es in Tauschbörsen steht und wenn euch Figuren wie Spiegelbest was anderes erzählen wollen. Wenn sie euch einreden wollen, ihr macht alles falsch. Fehler machen ist keine Schande. Nichts aus ihnen lernen ist eine. Und eine Dummheit noch dazu. Wenn die Leser euch und eure Werke mögen, dann werden sie die auch kaufen. Da bin ich sicher. Warum? Fragt die Musikindustrie: seit es DRM-freie MP3-Dateien zu angemessenen Preisen gibt, verkaufen die die wie geschnitten Brot und verdienen sich eine goldene Nase daran (die Künstler übrigens nicht unbedingt …). Aber das zeigt, dass die Kunden bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen und es auszugeben, wenn man es ihnen nicht schwer macht. Chris Roberts (nicht der Sänger, sondern der Spieledesigner) hat für ein Computerspiel, von dem die großen Publisher sagten, dass es keine Sau haben will, über Crowdfunding bisher 24 Millionen Dollar eingenommen, und der Zähler tickt. Das sieht für mich definitiv nicht so aus, als würden die Kunden kein Geld ausgeben wollen.

Mögen wir in interessanten Zeiten leben … Und das muss nicht immer ein Fluch sein.

Von Autoren, Piraten und dem Internet: Stefan Holzhauer

Publiziert mit freundlicher Genehmigung des Autors

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